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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheitswesen - Zytologieassistent/in

Zytologieassistent/in

Biologie, Mikrobiologie, Chemie, Hämatologie

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Laborkunde und Mikroskopieren.

Die Ausbildung im Überblick

Zytologieassistent/in ist eine schulische Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre.

Typische Branchen

Zytologieassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung in zytologischen Labors von Kliniken oder Frauenarztpraxen, in eigenständigen medizinischen Labors oder in Forschungsinstituten und in der öffentlichen Verwaltung, z.B. in Gesundheitsämtern.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Heilberuf vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. ein Führungszeugnis gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Chemie: Kenntnisse der Chemie sind in der Ausbildung für die Analyse von Zellproben, Körperflüssigkeiten und Körpersekreten unabdingbar.
  • Physik: Physikkenntnisse kommen den angehenden Zytologieassistenten und -assistentinnen beispielsweise bei Elektrolytmessungen zugute.
  • Biologie: Um biologische Prozesse wie Zellstoffwechsel, Zellteilung oder Chromosomen-Defekte besser zu verstehen, ist fundiertes Wissen in Biologie wichtig.
  • Mathematik: Grundrechenarten, Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung sollten angehende Zytologieassistenten und -assistentinnen beherrschen, da sie in der Ausbildung z.B. prozentuale Zusammensetzungen chemischer Verbindungen oder Rauminhalte von Gasen berechnen.
  • Latein: Lateinkenntnisse helfen den Schülern und Schülerinnen, die medizinische Fachterminologie zu verstehen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

    • Rechenfertigkeiten (z.B. Analysieren von Chromosomen-Untersuchungen; Berechnen prozentualer Zusammensetzungen chemischer Verbindungen)
    • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen ärztlicher Anweisungen)
    • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Laborberichten)

    Ausbildungsinhalte

    Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

    • Anatomie
    • Biologie, Mikrobiologie, Chemie, Hämatologie
    • Krankheitslehre
    • gynäkologische Zytologie (normales und verändertes Zellbild des Muttermundbereichs, Kriterien der krebsigen Zelle)
    • Zytologie anderer Organe (Zellen der weiblichen Brust, der Schilddrüse, der Prostata. Sekrete aus den Atemwegen, Harn, Blut)
    • Laborkunde
    • Mikroskopieren
    • EDV-Unterricht

    Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit