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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheitswesen - Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Behandlung von Patienten

Ein Teil beschäftigt sich mit der Durchführung von Hygienemaßnahmen.

Die Ausbildung im Überblick

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bereich Freie Berufe. 

Typische Branchen

Zahnmedizinische Fachangestellte finden Beschäftigung in erster Linie in Zahnarztpraxen, in kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen, in Zahnkliniken, in Hochschulinstituten für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Gesundheitsämtern. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Für den Zugang zur Ausbildung wird der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest gefordert. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Um z.B. den Schriftverkehr mit Patienten oder Versicherungsträgern zu erledigen, ist für die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten eine fehlerfreie Rechtschreibung unabdingbar.
  • Mathematik: Beim Verwalten von Waren und Ausstellen von Privatrechnungen benötigen die Auszubildenden mathematische Kenntnisse, wie z.B. Skontoberechnung und Zinsrechnung.
  • Biologie: Sachkenntnis über den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle ist in der Ausbildung wichtig, um dem Zahnarzt bzw. der Zahnärztin während der Behandlung assistieren zu können.
  • Physik/Chemie: Da man in der Ausbildung z.B. lernt, Röntgen- und Strahlenschutzmaßnahmen vorzubereiten oder mit Anästhetika umzugehen, sind Grundkenntnisse in Physik und Chemie hilfreich. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Honorarberechnungen; Erstellen von Abrechnungen mit Versicherungsträgern)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von z.T. ungenauen Äußerungen der Patienten)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Informieren von Patienten über Mundhygiene und Zahnpflegetechniken)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Schreiben von Befund- und Krankheitsberichten)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man bei der Behandlung von Patienten assistiert
  • welche Hygienemaßnahmen durchgeführt werden müssen
  • wie man Röntgenaufnahmen macht
  • wie die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe aussehen und wie man sie den Patienten vermittelt
  • wie man erbrachte Leistungen für die Abrechnung erfasst
  • wie Patienten vor, während und nach der Behandlung betreut werden
  • wie man Patienten zur Mundhygiene anleitet und wie Gruppenprophylaxe betrieben wird
  • wie Behandlungsabläufe dokumentiert werden
  • wie Praxisabläufe organisiert werden
  • wie man Terminplanungen erstellt und überwacht

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt. 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit