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Ausbildung im Bereich Gesellschaft und Soziales - Wachpolizist/in

Wachpolizist/in

Waffen- und Schießausbildung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Kriminalistik.

Die Ausbildung im Überblick

Wachpolizist/in ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung in Lehrgangsform. Sie dauert in Vollzeit 12-18 Wochen. 

Typische Branchen

Wachpolizisten und -polizistinnen arbeiten i.d.R. im öffentlichen Dienst und finden Beschäftigung in Polizeidirektionen der Länder und in Präsidien der Bereitschaftspolizei.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bundesländer legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus werden für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert: Mindestalter von 18-20 Jahren, Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest, Führerschein (Fahrerlaubnis der Klasse B).

Auswahlverfahren: In der Regel wird ein Auswahlverfahren durchgeführt, z.B. ein Sporttest. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Recht: Kenntnisse in diesem Bereich sind wichtig, um z.B. während der Ausbildung die Anwendung des Ordnungswidrigkeiten-, Eingriffs- oder Straßenverkehrsrechts zu erlernen.
  • Deutsch: Um Verwarnungen bei Ordnungswidrigkeiten auszusprechen, Berichte oder Stellungnahmen abzufassen oder Auskünfte zu erteilen, sind gute Deutschkenntnisse erforderlich.
  • Sport: Für Ausbildungsinhalte wie Sport und Selbstverteidigung ist es von Vorteil, wenn man bereits im Sportunterricht Körperkraft und Körperbeherrschung trainiert hat. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen auch fragmentarischer Informationen über Funk)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. schlüssiges Argumentieren bei Beratungen im Team und Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Anfertigen von Anzeigen, Protokollen, Berichten oder Stellungnahmen)

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Recht, z.B. besonderes Polizeirecht, Dienstrecht, Eingriffsrecht, Straf-, Ordnungswidrigkeiten- und Zivilrecht
  • Verkehrs-, Fahrerlaubnis- und Zulassungsrecht
  • Waffenrecht
  • Gesellschaftslehre
  • Kriminalistik
  • Einsatzausbildung
  • Unterstützung bei Tatortarbeit, Unterstützung bei Verkehrsunfallaufnahmen
  • Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen, Erkennen von ge- oder verfälschten Ausweisen und Urkunden
  • Kraftfahrausbildung
  • Polizeidienstkunde
  • Kommunikations- und interkulturelle Kompetenz
  • Sport
  • Waffen- und Schießausbildung 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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