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Ausbildung Versicherungsmakler/in

Versicherungsmakler/in

Ausbildung zum Versicherungsmakler

Versicherungsmakler arbeiten auch international.

Versicherungsmakler Kran

Versicherungsmakler können in der Industrie arbeiten.

Versicherungsmakler Zirkel

Um die Gefahren eines Unternehmens richtig abschätzen zu können, müssen Versicherungsmakler die Produkte ihrer Klienten verstehen.

Wie gilt es, ein Containerschiff auf der Reise über die Weltmeere oder ein wertvolles Gemälde auf dem Transport von einem Museum zum nächsten oder auch ein Mobilkran-Unternehmen vor Sturmschäden zu versichern? Das sind nur einige Fragen von vielen, die Patrick Magiera als gelernter Kaufmann für Versicherung und Finanzen jetzt fundiert beantworten kann. „Es ist ein Traumjob“ findet der Hamburger und erklärt euch hier genau, was sich dahinter verbirgt.

Patrick Magiera (22) erfuhr von einem Bekannten eher durch Zufall von einer Ausbildungsmöglichkeit bei einem Industrieversicherungsmakler. „So richtig konnte ich mir darunter eigentlich nichts vorstellen“, erinnert er sich noch genau. „Doch als ich erfuhr, dass es sich auf keinen Fall um ein Tür-zu-Tür-Geschäft handelt, wurde ich neugierig.“ Und was Patricks Bekannter, ein Mitarbeiter der Funk Gruppe Hamburg, dann so alles erzählte, begeisterte den jungen Abiturienten. Schlussendlich war er so fasziniert von dem Berufsbild, dass er sich bei der Funk Gruppe in Hamburg auf eine Stelle bewarb und die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen vor zweieinhalb Jahren begann. In Kürze schreibt er seine Abschlussprüfung, hat aber jetzt schon seinen Anstellungsvertrag unterschrieben. Seine Ausbilder haben gemerkt, welche hohe Motivation und Engagement in dem jungen Nachwuchstalent steckt und Patrick kennt den Grund für seine erfolgreiche Ausbildungszeit: „Ich habe meinen Traumjob gefunden.“

Risikolösungen entwickeln

„Was genau machst du eigentlich?“ wird Patrick immer wieder von seinen Freunden gefragt. Dann erklärt er es ihnen wie folgt: „Alles beginnt mit einer Risikoanalyse. Sie bildet meist den Auftakt in der Zusammenarbeit mit einem Versicherungsmakler. Das heißt, man muss prüfen, gegen welche Gefahren vorgesorgt werden sollte und ob eine Versicherung in jedem Fall zweckmäßig ist.“ Konkret: Wie und bei wem kann sich ein Stahlkonzern oder ein Containerschiff oder beispielsweise auch ein Autohersteller vor möglichen Gefahren, die in Form von Finanzkrisen oder Unwettern auftreten können, absichern?

Mit diesen Fragen und vor allem den Antworten darauf beschäftigen sich Versicherungsmakler. „Hauptziel unserer Analysen ist es, sicherzustellen, dass nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig versichert wird“, so Patrick.

Um das beurteilen zu können, wird ein hoher Sachverstand vorausgesetzt. Ein Beispiel: „Will sich ein Mobilkran-Unternehmen versichern, muss ich nicht nur genau wissen, wo die Gefahren lauern und wie realistisch diese Gefahren in unseren Breitengraden sind. Ich muss auch einen Mobilkran technisch nachvollziehen können, um einzuschätzen, wann wirklich eine echte Gefahr für das Gerät besteht.“

In seiner Lieblingsabteilung, dem Fachbereich technische Versicherungen, hat Patrick mit solchen Themen täglich zu tun. Aber auch alle anderen Bereiche der Funk Gruppe hat er während seiner Ausbildung durchlaufen, zum Beispiel die Abteilung Haftpflicht oder die der Sach-Versicherungen. Die Arbeit dort hat Patrick auch besonders gut gefallen „weil man hier ganz nah am Thema ist. Die Mitarbeiter in den Niederlassungen sind die direkten Ansprechpartner für die Kunden Vorort. Unterstützt werden sie bei kniffligen Fachfragen von den Fachkollegen aus der Zentrale“, erläutert Patrick. Bei Kundenbesuchen mit einem Kundenbetreuer sieht man dann z.B. Mobilkrane oder auch mal wie eine Backstraße funktioniert.

Spannend fand er auch den Bereich „KAD International“. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die englische Bezeichnung „Key Account Division“, der Schnittstelle zu den internationalen Unternehmen. „Die Funk Gruppe ist ja  nicht nur national tätig, sondern weltweit mit 34 Standorten vertreten. Daher gibt es eine globales Netzwerk mit sehr spannenden Einblicken!“

Aber nicht nur in der „KAD“, sondern auch in seiner Abteilung, technische Versicherungen, könne man besonders deutlich spüren, wie umfassend und auch abwechslungsreich das Aufgabenspektrum eines Industrie Versicherungsmaklers ist. „In manchen Branchen bin ich bereits so tief ins Thema eingetaucht, dass ich das Gefühl habe, bereits jede Maschine zum Thema zu kennen – zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien.“

Anspruchsvolle Aufgabe

„Nicht jeder eignet sich für solch eine anspruchsvolle Aufgabe“, unterstreicht Hartmut Schilling, Ausbilder bei der Funk Gruppe. „Wir arbeiten besonders gern mit jungen Leuten zusammen, die begeistert und positiv ins Berufsleben starten“, nennt er eine Voraussetzung für die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Wer eine Ausbildung bei einem Versicherungsmakler machen möchte, sollte außerdem über kommunikative Fähigkeiten, Verhandlungstalent und ein überzeugendes Auftreten verfügen.