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Ausbildung Verkehrspilot/in

Verkehrspilot/in

Verkehrspilot

Mit einer modernen Flugzeugflotte ist die Flugschule TFC-Käufer an den Standorten in Essen, Berlin und München aktiv.

Ausbildung zur Verkehrspilotin

Die Auszubildenden lernen sowohl im Simulator als auch in der Maschine.

„Viele Bewerber haben schon eine sehr romantische Vorstellung vom Beruf des Flugkapitäns“, berichtet Christian Käufer (51). Man jette leider nicht nur in Begleitung bildhübscher Stewardessen von einem Traumziel zum nächsten. Die Fakten hinter diesem Traumberuf klingen eher sachlich: Der Berufspilot, im zivilen und nicht militärischen Luftverkehr, nennt sich Verkehrsflugzeugführer. Diese Berufsbezeichnung gilt für jeden Piloten, der gewerblich Passagiere transportiert, unabhängig von der Größe des Flugzeuges oder der Anzahl der Passagiere.

Eignungsprüfung

Um eine Lizenz zum Fliegen zu erhalten, muss man nicht einfach nur eine gute Figur in der dunkelblauen Uniform abgeben. Die Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer Airline Transport Pilot Licence (ATPL) fordert viel: sehr gutes technisches Wissen, beste Englischkenntnisse, logisches Denk-vermögen, ein hohes Maß an Konzentration, aber auch viel Disziplin, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Erst wer mit diesen Fähigkeiten die Eignungsprüfung besteht, kann die Grundausbildung in Theorie und Praxis starten. Nach bestandenen Zwischenprüfungen darf ein einmotoriges Flugzeug zu privaten Zwecken im Sichtflug gesteuert werden.  

Theorie in 14 Fächern

Weiter geht es mit der Theoriephase in 14 Fächern. Auf dem Stundenplan stehen dann Fächer wie Electronics, Flightplanning, Radio Navigation, Instrumentation, Air Law, Communications und mehr. In der anschließenden Prüfung beim Luftfahrt-Bundesamt wird dieses Wissen abgefragt. Ist sie bestanden, schließt sich eine weitere Praxisphase an. In Schulungsflugzeugen und Simulatoren wird Sicht- und Instrumentenflug trainiert und auf einem zweimotorigen Flugzeug geprüft. Das abschließende Multi Crew Coordination (MCC) vermittelt die Zusammenarbeit im Zweimann-Cockpit.

Ist die Ausbildungszeit nach 24 Monaten schließlich beendet, hat der zukünftige Pilot 195 Flugstunden hinter sich, hiervon werden 55 Stunden als Instrumentenbodenzeit auf einem Simulator durchgeführt.  

Christian Käufer geht mit seinem Ausbildungskonzept weiter als der Standard es erfordert. So betreibt er – neben der Lufthansa – eine von zwei deutschen Flugschulen, die nach neuerem MPL-Standard ausbilden dürfen: Eine Verkehrspilotenausbildung, die neben der technischen Ausbildung die Crew-Führung und die Entscheidungsfindung des Teams im Fokus hat. Die Auflagen sind streng, nur wer mit einer Fluggesellschaft zusammen arbeitet, darf nach MPL ausbilden. In Käufers Fall ist der Kooperationspartner meist Air Berlin.

Type Rating erwerben

Bei allen Luftverkehrsgesellschaften ist es möglich, sich zu bewerben, wenn man die ATPL erworben hat. Wird der Bewerber angenommen, weiß er auch auf welchem Flugzeugtyp er fliegen soll. Auf diesem entsprechenden Flugzeugtyp erwirbt er dann ein Type Rating. Diese Ausbildung vermittelt zum Beispiel ein sehr umfangreiches Wissen über den Airbus A320 oder die Boeing B737. Nach bestandenem Checkflug kann der frischgebackene Pilot endlich im Cockpit platznehmen.

Weitere Infos

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung in den Räumen der Flugschule TFC-Käufer am Flugplatz Essen-Mühlheim statt. Weitere Infos unter www.facebook.com/tfckaeufer