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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Veranstaltungskaufmann/-frau

Veranstaltungskaufmann/-frau

Veranstaltungspläne

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen.

Die Ausbildung im Überblick

Veranstaltungskaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handel.

Typische Branchen

Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Linie in Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche, in Eventagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnik, bei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereich, in kommunalen Einrichtungen (z.B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing). Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung bei Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die Veranstaltungen oder Messen durchführen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Deutsch gehört zum Handwerkszeug von angehenden Veranstaltungskaufleuten. Um Angebote zu erstellen oder einzufordern, sind eine fehlerfreie Rechtschreibung und ein guter Ausdruck unabdingbar.
  • Mathematik: Um Kosten ermitteln, erfassen und überwachen zu können, ist es wichtig, dass die Auszubildenden die Grundrechenarten sowie Prozentrechnen gut beherrschen.
  • Englisch: Gute Englischkenntnisse sind z.B. für die Planung und Vorbereitung von internationalen Veranstaltungen hilfreich.
  • Wirtschaft: Bereits in der Ausbildung übernehmen angehende Veranstaltungskaufleute Aufgaben im Rechnungswesen und ermitteln beispielsweise Kennziffern. Auch mit dem Vertragsrecht müssen sie sich auskennen. Hierfür sind Kenntnisse im Fach Wirtschaftslehre hilfreich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

    • Rechenfertigkeiten (z.B. Bearbeiten von kaufmännischen Geschäftsvorgängen; Erstellen von Leistungsangeboten; Durchführen von Kalkulationen; Ermitteln, Erfassen und Überwachen von Kosten)
    • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Erfragen von individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen von Kunden)
    • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kommunizieren mit Künstlern, Architekten, Designern, Technikern, Produzenten und Agenten)
    • Textverständnis (z.B. Verstehen von Informationsmaterial, Konzepten, Vorschriften)
    • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Entwickeln und Präsentieren von Veranstaltungskonzepten und Ergebnissen)

    Ausbildungsinhalte

    Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

    • Veranstaltungspläne zu erstellen, insbesondere Ablauf- und Regiepläne Kosten zu ermitteln, zu erfassen und zu überwachen sowie Bestellungen durchzuführen
    • wie die betrieblichen Abläufe organisiert sind, wie man Informations- und Kommunikationssysteme nutzt und allgemeine und betriebsspezifische Software anwendet
    • wie man Ausschreibungen vorbereitet, Angebote einholt und Informationen auswertet, Kalkulationen durchführt und Geschäftsvorgänge für das Rechnungswesen bearbeitet
    • wie Projektaufgaben sowie die Arbeit interner und externer Beteiligter koordiniert werden
    • wie wirtschaftliche Grunddaten des Marktsegments beschafft und für Veranstaltungskonzepte genutzt werden können
    • wie man Informations-, Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden durchführt und was man über das Beschwerdemanagement wissen muss
    • wie man die Einhaltung des Ablaufplans einer Veranstaltung sicherstellt und bei Veränderungen die entsprechenden Schritte einleitet
    • welche Tätigkeiten nach der Veranstaltung auszuführen sind, z.B. Endabrechnungen erstellen und den Erfolg der Veranstaltung kontrollieren
    • welche Gesetze und Vorschriften z.B. hinsichtlich Haftungs- und Versicherungsrecht zu beachten sind

    Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

    Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit