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Ausbildung im Bereich Agrar- und Forstwirtschaft - Tierwirt/in

Tierwirt/in - Geflügelhaltung

Qualitätsstandards

Ein Teil beschäftigt sich mit den verschiedenen Haltungsformen bei Geflügel.

Die Ausbildung im Überblick

Tierwirt/in der Fachrichtung Geflügelhaltung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Landwirtschaft. 

Typische Branchen

Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Geflügelhaltung finden Beschäftigung in erster Linie in tier- und landwirtschaftlichen Betrieben der Geflügelzucht und -haltung. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Geflügelschlachtereien und bei landwirtschaftlichen Interessenverbänden. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Etwa jede/r Neunte der Ausbildungsanfänger/innen hatte vor Ausbildungsbeginn ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Biologie: Mit Kenntnissen in Biologie ist man im Vorteil, wenn es in der Ausbildung um die Tierpflege, das Züchten oder die Gesundheitsprophylaxe geht.
  • Mathematik: Auf ihre Kenntnisse der Grundrechenarten greifen die angehenden Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Geflügelhaltung zurück, um Leistungsmerkmale in der Mast sowie die anfallenden Kosten zu berechnen und zu vergleichen. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Zusammenstellen von Futterrationen; Berechnen von Kosten)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Tiere hält, versorgt und kennzeichnet und wie man Zuchtdaten erfasst und dokumentiert
  • was man bei der Gesundheitsfürsorge für Tiere beachten muss, wie man Medikamente nach Anweisung verabreicht und dem Tierarzt assistiert
  • welche Haltungsformen für Tiere es gibt und wie verschiedene Haltungssysteme und -techniken angewendet werden
  • wie man Geflügel einstallt, versorgt und transportiert
  • welche Haltungsformen es für Geflügel gibt, wie man das Stallklima regelt und die Besatzdichte festlegt
  • wie Geflügel je nach Produktionszweig und Entwicklungsstadium gefüttert wird und wie man die Qualität der Futtermittel prüft
  • wie man Eier erzeugt, abnimmt, sortiert, kennzeichnet und verpackt
  • wie man Geflügel vermehrt, Bruteier gewinnt und welche Bruttechniken man anwenden kann
  • was man beim Schlachten von Geflügel beachten muss
  • wie man Geflügel und Eier nach Qualitätsstandards vermarktet

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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