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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Textil- und Modeschneider/in

Textil- und Modeschneider/in

Materialprüfungen

Ein Teil beschäftigt sich damit, wie man Materialien verschweißt bzw. verklebt.

Die Ausbildung im Überblick

Textil- und Modeschneider/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. 

Typische Branchen

Textil- und Modeschneider/innen finden Beschäftigung in Betrieben der industriellen Bekleidungs- und Textilfertigung, bei Herstellern von Heimtextilien, z.B. von Bett- und Tischwaren. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein. Etwa jede/r Fünfte der Ausbildungsanfänger/innen hatte vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule abgeschlossen. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Um Materialverbrauch bzw. textile Flächen zu berechnen, sind Kenntnisse in Mathematik unabdingbar.
  • Kunst/Werken: Angehende Textil- und Modeschneider/innen erstellen Schnittlagebilder nach Vorgaben sowie Modellskizzen und fertigen Prototypen an. Hier sind Erfahrungen aus gestalterischen Schulfächern von Vorteil.
  • Englisch: Um beispielsweise Produktionsaufträge im internationalen Kontext im Hinblick auf Serienfertigung und Qualitätsanforderungen analysieren zu können, sind Englischkenntnisse wichtig.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hören und Verstehen von Zurufen bei Arbeiten in Werkstätten, Werk- oder Produktionshallen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Schnittteile zuordnet und Schnitte für Kleinteile erstellt
  • wie man Fehler beim Legen, Schneiden und Stanzen feststellt und Maßnahmen zur Beseitigung ergreift
  • wie man Nähte, Abnäher und Einlagen formbügelt und Fertigteile finished
  • wie Schließ-, Versäuberungs- und Ziernähte anzufertigen und Nahtverbindungen zu prüfen sind
  • wie man Materialien verschweißt bzw. verklebt auf welche Weise man Materialprüfungen durchführt und Ergebnisse dokumentiert
  • wie man Teile nach funktionalen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien zusammenfügt und Erzeugnisse fertigstellt

Im Schwerpunkt Prototypen und Serienfertigung

  • was beim Vorbereiten der Maschinen und Anlagen für den Produktionsprozess zu beachten ist und wie man Prozessdaten für programmgesteuerte Maschinen und Anlagen festlegt und eingibt
  • wie Modellvorgaben auf fertigungstechnische Umsetzbarkeit zu prüfen sind
  • wie man Prototypen nach Skizzen und Modellbeschreibungen sowie Einzel- und Serienteile fertigt

Im Schwerpunkt Arbeitsvorbereitung und Qualitätsprüfung

  • wie man Modellbeschreibungen sowie technische Richtlinien, v.a. Verarbeitungsanweisungen, Maßtabellen und Qualitätstoleranzen, erstellt
  • wie man Stücklisten, Materialbedarfslisten, Farbzuordnungen und andere Fertigungsunterlagen erstellt
  • wie physikalische und chemische Prüfverfahren anzuwenden sowie Ergebnisse zu bewerten und zu dokumentieren sind

Im Schwerpunkt Schnitttechnik

  • wie man schnitt- und modellrelevante Daten für die Weiterverarbeitung in der Produktion aufbereitet und die betriebliche Umsetzbarkeit prüft
  • wie die Anpassungsmöglichkeiten von Schnitten und Schnittbildern nach Materialbeschaffenheiten zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen sind
  • wie Schnittteile zu analysieren und nach Materialgruppen zusammenzustellen sowie Schnittbilder zu erstellen sind

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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