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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Technisch-kaufmännische/r Assistent/in - Gebäudeservice

Technisch-kaufmännische/r Assistent/in - Gebäudeservice

Maßnahmen des Instandhaltungs- und Störungsmanagements

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Begleitung von Bauprojekten.

Die Ausbildung im Überblick

Technisch-kaufmännische/r Assistent/in für Gebäudeservice ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie dauert 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Technisch-kaufmännische Assistenten und Assistentinnen für Gebäudeservice finden Beschäftigung bei Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienmaklern, in Unternehmen des Facility-Managements, in Gebäudereinigungsfirmen und bei Behörden.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss. Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Wirtschaft/Rechnungswesen und Recht: Um während der Ausbildung z.B. die Verwertung von Objekten zu planen, muss man sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen auskennen und den Wert einer Immobilie einschätzen können. Wer Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Recht mitbringt, ist im Vorteil.
  • Technik: Da z.B. Maßnahmen des Instandhaltungs- und Störungsmanagements geplant und umgesetzt oder Objekte saniert werden müssen, sind technische Kenntnisse hilfreich.
  • Mathematik: Angehende technisch-kaufmännische Assistenten und Assistentinnen für Gebäudeservice benötigen mathematische Kenntnisse, um beispielsweise Konzepte zur Kostenoptimierung von Wohnobjekten zu erstellen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

    • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Unterhaltskosten von Gebäuden)
    • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von ungenau geäußerten Kundenwünschen)
    • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden; Besprechen von Arbeitsaufträgen mit Kunden und Auftragnehmern)
    • Textverständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von gesetzlichen Regelungen, etwa im Grundstücks-, Bau- und Mietrecht)

    Ausbildungsinhalte

    Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

    • wie gewerbliche Objekte bewirtschaftet werden
    • wie Maßnahmen des Instandhaltungs- und Störungsmanagements umgesetzt werden
    • wie man die Kosten von Objekten und diese allgemein nach Nutzerwunsch optimiert
    • was bei der Sanierung von Objekten wichtig ist
    • wie Maßnahmen des Flächen- und Raummanagements umgesetzt werden
    • Bauprojekte zu entwickeln und zu begleiten
    • worauf es bei der Inbetriebnahme von Objekten ankommt
    • wie Objekte verwertet werden

    Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

    Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit