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Ausbildung zum Systemelektroniker

Systemelektroniker/in

Azubi Patrick mit Ausbilder

Azubi Patrick Schmitt hat gut Lachen: Er ist angehender Systemelektroniker beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart.

Azubi im Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Azubi Patrick mit seinem Ausbilder.

Bis Patrick seine erste Platine layouten, sie mit dem Fräsplotter ausschneiden, galvanisch durchkontaktieren und mit Lötstoppfolie beschichtet konnte – hatte er schon eine bemerkenswerte „Technikkarriere“ hinter sich. Diese begann bereits im Kindergartenalter – mit Lego. „Zur Schulzeit ging’s dann weiter mit Lego-Technik und erstem Programmieren. Durch meinen Vater hatte ich immer einen guten Zugang zur Technik und habe mich auch viel mit dem Thema Computer beschäftigt“, erinnert sich Patrick.

Zur Orientierung auf die Stuzubi

Wen wundert’s, dass Patrick natürlich auch in der Schule von den technischen Fächern am meisten fasziniert war. „Mir wurde dort schnell klar, wie viele Möglichkeiten man mit Technik hat“, so Patrick. Sein Entschluss, einen technischen Beruf zu erlernen, reifte, als es in Richtung Berufswahl ging. Verschiedene Praktika bestätigten seine Entscheidung. Auf Karrieremessen, wie der Stuzubi – bald Student oder Azubi in Stuttgart, im Internet, beim Arbeitsamt  und in der Schule sammelte Patrick sämtliche Informationen rund ums Thema Berufsorientierung.

Das Wissen in Projekten vertiefen

Dass sich Patrick schließlich beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart bewarb, hatte mehrere Gründe: Zum einen kennt er das DLR durch seinen Vater, der dort „sehr zufrieden arbeitet“. Außerdem hatte er durch ein Praktikum beim DLR die Ausbildungsabteilung des Unternehmens kennengelernt. „Mir hat hier besonders gut gefallen, dass die Auszubildenden auch nach ihrer Grundausbildung  an spannenden Arbeiten ihr Wissen vertiefen können. Dies können sowohl Übungsprojekte als auch Projekte sein, die direkt im Versuchsbetrieb zum Einsatz kommen. Ich fand es sehr gut, dass die Übungsprojekte keine sinnlosen Arbeiten waren, sondern immer Nutzen hatten.“

Start mit großen Erwartungen

Nachdem Patrick mit seiner Bewerbung für eine Ausbildung zum Systemelektroniker beim DLR Erfolg hatte, startete er voller großer Erwartungen und erinnert sich noch gerne: „ Ich bin mit der Vorstellung gestartet, dass ich immer eine spannende und abwechslungsreiche Arbeit habe, ich viel Neues lerne, das ich dann im späteren Leben noch verwenden kann.“

So kam es dann auch. „Meine Highlights waren bis jetzt die Geräte, die ich selbst geplant, entworfen und gebaut habe, wie zum Beispiel eine Lötstation oder ein Arbeitsplatznetzteil. Spannend und sehr interessant sind auch die Projekte, die ich für das Institut für Technische Physik, in dem die Ausbildung stattfindet, zusammen mit einem Techniker hergestellt habe. Dies war etwa eine elektronische Schaltung für das sichere Abschalten eines Lasers.“

Prototypenbau statt Serienfertigung

Wer beim DLR einen technischen Beruf erlernt, arbeitet – je nach Fachrichtung – im Lauf der Ausbildung immer auch in wissenschaftlichen Instituten an konkreten Forschungsprojekten mit. Am Anfang der Ausbildung stehen für alle aber zunächst die Grundlagen der Analog- und Digitaltechnik. So auch für Patrick. „Darauf aufbauend kam dann die Programmierung von Logikbausteinen und Microcontrollern. Die von mir entworfenen Schaltungen wurden nach dem Layouten mittels eines Fräsplotters hergestellt.  Teilweise wurden diese Platinen auch galvanisch durchkontaktiert und mit einer Lötstoppfolie beschichtet“, berichtet er stolz von einem ersten Meilenstein auf seinem Karriereweg.

Ausbildungsbegleitend besucht Patrick eine Abendschule mit dem Ziel, die Fachhochschulreife zu erlangen. Hierbei wird er auch vom DLR unterstützt.  Patrick hat sein Ziel bereits fest im Blick: „Nach meiner Ausbildung  möchte ich gerne ein Studium anhängen.“