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Ausbildung im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften - Süßwarentechnologe/-technologin

Süßwarentechnologe/-technologin

Qualitätssicherungssystem

Ein Teil beschäftigt sich mit der Auswahl von Zusatz- und Hilfsstoffen.

Die Ausbildung im Überblick

Süßwarentechnologe/-technologin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Typische Branchen

Süßwarentechnologen und -technologinnen finden Beschäftigung in Industriebetrieben, die Schokoladenprodukte und Konfekt produzieren, in Industriebetrieben, die Bonbons und Zuckerwaren produzieren, in Industriebetrieben, die feine Backwaren produzieren, in Industriebetrieben, die Knabberartikel produzieren und in Industriebetrieben, die Speiseeis produzieren. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Um z.B. das richtige Mischungsverhältnis für Weich- oder Hartkaramell oder Bonbonspezialitäten zu bestimmen, sollten zukünftige Süßwarentechnologen und -technologinnen über sichere Mathematikkenntnisse verfügen.
  • Biologie/Chemie: Auszubildende überprüfen, ob die Mischungen die richtige Konsistenz haben oder beurteilen Rohstoffe wie Zucker, Sirup, Mandeln oder Trockenfrüchte auf ihre einwandfreie Qualität. Naturwissenschaftliches Wissen ist für die Ausbildung ein Plus. Zudem ist chemisches Wissen bei der Durchführung von Labortests nützlich. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Mischungsverhältnissen, etwa für Süßigkeiten und Knabbergebäck)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Arbeitsanweisungen auch bei Lärm von Zerkleinerungsanlagen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe für die Weiterverarbeitung auswählt, prüft und vorbereitet
  • wie Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe gelagert werden
  • wie man Grundmassen, Teige und Halbfabrikate herstellt
  • wie man Produkte im Rahmen der Prozesskontrolle prüft und Ergebnisse dokumentiert
  • wie Abfüll- und Verpackungsanlagen beschickt und bedient werden
  • wie man Reinigungsanlagen und -systeme bedient
  • wie man Ergebnisse von Hygienemaßnahmen bewertet, bei Abweichungen entsprechende Maßnahmen ergreift und dokumentiert
  • wie man ein betriebliches Qualitätssicherungssystem anwendet
  • wie man an der Entwicklung neuer Süßwarenprodukte mitwirkt und Rezepturen erstellt
  • wie man Arbeitsaufgaben im Team und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte umsetzt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt. 

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit