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Ausbildung im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften - Stoffprüfer/in (Chemie) Glas-, Keram.-Ind., Steine u. Erden

Stoffprüfer/in (Chemie) Glas-, Keram.-Ind., Steine u. Erden

Einschmelzen von Platindraht

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Handhabung von Laboratoriumsgeräten.

Die Ausbildung im Überblick

Stoffprüfer/in (Chemie) ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Typische Branchen

Stoffprüfer/innen (Chemie) finden Beschäftigung in Unternehmen der physikalischen, chemischen oder technischen Untersuchung und Beratung, in Betrieben der Keramik- und Glasindustrie, in der chemischen und der Baustoffindustrie, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern und in der Abfallwirtschaft.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Chemie/Physik: Angehende Stoffprüfer/innen (Chemie) führen u.a. Analyseverfahren an Roh- und Hilfsstoffen durch. Wer bereits Kenntnisse in Chemie besitzt und sich mit physikalischen Größen und Stoffkonstanten auskennt, ist im Vorteil.
  • Mathematik: Um spezifische Gewichte und Mischungsverhältnisse von Stoffproben bestimmen zu können, benötigt man sichere Mathematikkenntnisse und muss z.B. die Grundrechenarten sowie die Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung beherrschen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Anwenden von statistischen Methoden bei Versuchsauswertungen; Bestimmen von Mischungsverhältnissen von Stoffproben)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Forschungsliteratur)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Siebanalysen durchführt, die Wasseraufnahmefähigkeit sowie das Raum- und das spezifische Gewicht bestimmt
  • wie man Schwindungen bestimmt
  • wie einfache Schlammanalysen durchgeführt werden
  • wie man dekantiert, filtriert, absaugt, auslaugt und auswäscht
  • wie Proben entnommen werden und das Probegut bis zur Analysenfeinheit vorbereitet wird
  • wie Dünn- und Anschliffe hergestellt werden
  • wie man einfache Glasarbeiten durchführt, z.B. Messen, Biegen, Ausziehen und Aneinandersetzen von Biegeröhren und Stäben, Schneiden und Brechen sowie Einschmelzen von Platindraht
  • wie man einfache Lötarbeiten durchführt und kittet
  • wie gewägt und der Gewichtssatz geprüft wird
  • wie Laboratoriumsgeräte, insbesondere Platingeräte, gehandhabt werden
  • wie Lösungen bestimmter Konzentration hergestellt werden

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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