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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheitswesen - Sportfachmann/-frau

Sportfachmann/-frau

Wartung der Anlagen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Aufgaben im Rechnungswesen.

Die Ausbildung im Überblick

Sportfachmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Sport- und Fitnessbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Sportfachleute finden Beschäftigung in Sportvereinen und Sportverbänden und in Sport- und Fitnessstudios.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Etwa jede/r Neunte der Ausbildungsanfänger/innen hatte vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule abgeschlossen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Um beim Training Gruppen anleiten und z.B. sportartspezifische Regeln erklären oder aber Beratungsgespräche führen zu können, ist ein gutes Ausdrucksvermögen wichtig.
  • Mathematik: Angehende Sportfachleute ermitteln Kosten und übernehmen Aufgaben im betrieblichen Rechnungswesen. Hierfür sollte man über solide Mathematikkenntnisse verfügen.
  • Wirtschaft: Mit Kenntnissen in Wirtschaft ist man z.B. beim Auswerten von Geschäftsprozessen oder beim Erstellen von Leistungsangeboten im Vorteil.
  • Englisch und weitere Fremdsprachen: Für die Mitarbeit bei internationalen Veranstaltungen sind Englischkenntnisse sowie ggf. Kenntnisse anderer Fremdsprachen hilfreich. Auch bei der Anleitung von Mitgliedern oder Sportlern mit nicht-deutscher Muttersprache können Fremdsprachenkenntnisse nützlich sein.
  • Informatik: EDV-Kenntnisse erleichtern es den Auszubildenden, z.B. Mitgliederdaten zu pflegen oder Statistiken auszuwerten.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Anfertigen, Auswerten, Aufbereiten von Statistiken; Durchführen von Kalkulationen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Aufnehmen von Kundenwünschen und Reklamationen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Einweisen in die Bedienung von Fitnessgeräten; Beraten von Kunden und Mitgliedern über gesundheitliche Aspekte wie Bewegung und Ernährung)
  • Textverständnis (z.B. Lesen von einschlägigen Fachzeitschriften und von Regelwerken)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Korrespondieren mit Vereins- und Verbandsfunktionären, Vertretern der Sportindustrie oder Sponsoren)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • Trainingspläne zu erstellen und umzusetzen, verschiedene Trainingsmethoden und Bewegungstechniken anzuwenden
  • den technischen Betriebsablauf sicherzustellen, für die Wartung der Anlagen, Einrichtungen und Geräte zu sorgen und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu kontrollieren
  • wie man Kosten ermittelt, Beiträge einzieht und Aufgaben im Rechnungswesen erledigt
  • wie man angemessen mit den Kunden umgeht Sport- und Fitnessangebote für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln, anzubieten und zu verkaufen
  • wie man Veranstaltungen plant und organisiert, die Mitwirkenden betreut und die Veranstaltungen abrechnet
  • was im Beschaffungswesen zu tun ist, z.B. wie man Angebote einholt, Bestellungen durchführt, Waren annimmt und Dienstleistungen prüft
  • wie man Beratungsgespräche führt, mit Reklamationen umgeht und was beim Abschließen von Verträgen mit neuen Mitgliedern wichtig ist
  • die Sportler/innen während der Wettkämpfe zu begleiten sowie Betreuungspläne zu erstellen und den Einsatz externer Fachkräfte zu organisieren

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit