Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Schilder- und Lichtreklamehersteller/in

Schilder- und Lichtreklamehersteller/in

Malen, Drucken und Lackieren

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Entwurf von Kommunikations- und Werbekonzepten.

Die Ausbildung im Überblick

Schilder- und Lichtreklamehersteller/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen finden Beschäftigung in erster Linie in Firmen der Werbetechnik, in handwerklichen Schilderwerkstätten, bei Ausstellungs- und Kongressveranstaltern, in Firmen im Bereich Fahrzeugbeschriftung. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Druckereien für Siebdruck und Folientechnik und in Montagebetrieben für Lichtreklame.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Werken/Technik: Angehende Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen gestalten werbewirksame Leuchtreklamen, Schilder und Werbeträger und montieren diese. Hierfür sind gute handwerkliche Fähigkeiten notwendig, wie man sie beispielsweise im Werkunterricht erwerben konnte.
  • Kunst: Gestalterisches Geschick ist ebenfalls wichtig, z.B. um Skizzen zu neuen Produkten und Ideen anzufertigen oder perspektivische Entwürfe zu gestalten. Wer gute Kunstkenntnisse mitbringt, ist im Vorteil.
  • Mathematik: Zukünftige Schilder- und Lichtreklamehersteller/innen gestalten bereits in der Ausbildung Vorlagen für Busse, Plakatwände oder Leuchtdias. Damit diese effektvoll zur Geltung kommen, müssen sie maßstabsgetreu arbeiten und die richtigen Platzierungen für Schrift und Bilder berechnen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Maßstabsberechnungen; Ermitteln des Materialbedarfs)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Fertigen von Schildern und Leuchtreklamen nach wenig konkreten Kundenwünschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden bei der gestalterischen Umsetzung von Werbemaßnahmen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Untergründe durch Malen, Drucken und Lackieren beschichtet
  • wie Beschriftungen und bildliche Darstellungen manuell und rechnergestützt hergestellt werden
  • wie be- und unbeleuchtete Leitsysteme hergestellt werden
  • wie man Kunden gestalterisch und technisch berät sowie Gestaltungskonzepte präsentiert und mit Kunden abstimmt

Im Schwerpunkt Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik:

  • wie man Werbeelektrik und Werbeelektronik installiert, Prüf- und Messverfahren anwendet, Ergebnisse dokumentiert sowie Normen und Vorschriften beachtet
  • wie Kommunikations- und Werbeanlagen befestigt und verbunden werden
  • wie man Kommunikations- und Werbeanlagen wartet, demontiert und repariert

Im Schwerpunkt Grafik, Druck, Applikation:

  • wie man mit und auf unterschiedlichen Werkstoffen appliziert
  • wie Beschriftungen und bildliche Darstellungen manuell durch Schreiben mit Pinsel und Feder hergestellt werden
  • wie man Kommunikations- und Werbekonzepte entwirft, gestaltet und präsentiert

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

  • porttorrent.com
  • xxtorrents.com
  • unitedtorrent.com