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Ausbildung im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften - Schädlingsbekämpfer/in

Schädlingsbekämpfer/in

Schädlingsbekämpfungsmittel und ihre Anwendungsverfahren

Ein Teil beschäftigt sich mit der Ursachenermittlung bei Schädlingsbefall.

Die Ausbildung im Überblick

Schädlingsbekämpfer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. 

Typische Branchen

Schädlingsbekämpfer/innen finden Beschäftigung in Dienstleistungsbetrieben für Schädlingsbekämpfung und bei Hygienedienstleistern, bei Versuchs- und Herstellungsbetrieben für Schädlingsbekämpfungsmittel, bei Gesundheits-, Pflanzenschutz- und Landwirtschaftsämtern sowie Forstverwaltungen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss , mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Biologie/Chemie/Physik: Der Unterricht über chemische, biologische und physikalische Schädlingsbekämpfungsmethoden baut auf Kenntnissen aus den naturwissenschaftlichen Fächern auf. Angehende Schädlingsbekämpfer/innen lernen die Wirkweise der eingesetzten Stoffe kennen und müssen dabei insbesondere auch den Gesundheitsschutz für die Menschen berücksichtigen.
  • Mathematik: Rechenkenntnisse benötigen zukünftige Schädlingsbekämpfer/innen z.B., wenn sie die richtigen Konzentrationen und Mischungsverhältnisse etwa von Pflanzenschutzmitteln bestimmen. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Mischungsverhältnissen der eingesetzten Bekämpfungsmittel)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Beschreibungen eines Schädlingsbefalls bei der telefonischen Kundenberatung)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden, etwa über Gefährdungspotenzial, Möglichkeiten und Dauer von Bekämpfungsmaßnahmen, Wirkungsweisen der Bekämpfungsmittel sowie Sicherheits- und Vorbeugemaßnahmen)
  • Textverständnis (z.B. Berücksichtigen von Vorschriften und Normen der Schädlingsbekämpfung)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • was bei der Bedienung der zur Schädlingsbekämpfung eingesetzten Geräte zu beachten ist und wie man für ihre Funktionstüchtigkeit sorgt
  • nach welchen Kriterien man Schädlingsbekämpfungsmittel und ihre Anwendungsverfahren unterscheidet
  • wie man Schädlinge erkennt und bestimmt und den Schädlingsbefall im Innen- und Außenbereich feststellt
  • wie Außen- und Innenbereich sowie Transportwege gegen den Zulauf bzw. Zuflug von Schädlingen abzusichern sind und wie Schädlinge mit physikalischen und biotechnischen Verfahren bekämpft werden
  • wie man den befallenen Ort eingrenzt, die Stärke des Befalls einschätzt sowie die Ursachen für den Befall ermittelt
  • nach welchen Kriterien man das Verfahren auswählt und wie die Schädlingsbekämpfung mit chemischen und biologischen Verfahren durchzuführen ist
  • wie man Gefahrstoffe auswählt, lagert, transportiert, anwendet und entsorgt
  • was bei der Erstellung einer Dokumentation zu Befall, Maßnahmen und Ergebnis zu beachten ist
  • wie man Kunden berät und kundenorientiert arbeitet
  • welche rechtlichen Grundlagen und Normen bei der Schädlingsbekämpfung zu beachten und anzuwenden sind und wie man mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt. 

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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