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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheitswesen - Rettungshelfer/in

Rettungshelfer/in

Ablauf einer Hilfeleistung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Durchblutungsstörungen, Blutstillung und Wundversorgung.

Die Ausbildung im Überblick

Rettungshelfer/in ist eine Ausbildung, die durch landesrechtliche Vorschriften oder interne Vorschriften der Lehrgangsträger (auf Grundlage der Empfehlungen für die Ausbildung von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern des Bund-Länder-Ausschusses für Rettungswesen) geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit ca. 1 Monat.

Typische Branchen

Rettungshelfer/innen finden Beschäftigung in erster Linie bei Rettungsdiensten, bei Diensten für den Transport von kranken Menschen und Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung bei städtischen Feuerwehren und bei Katastrophenhilfswerken.

Zugang zur Ausbildung

Voraussetzung für die landesrechtlich geregelte Ausbildung ist in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Darüber hinaus wird jeweils für den Zugang zur Ausbildung gefordert: Mindestalter von 17 Jahren, Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Lehrgang, Führungszeugnis, Nachweis der physischen und psychischen Eignung durch ein ärztliches Attest.

Von Bildungsträgern, die nicht auf landesrechtlicher Grundlage ausbilden, wird für den Zugang zur Ausbildung gefordert: Mindestalter von 17 Jahren, Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Lehrgang, Führungszeugnis. Jugendliche unter 18 Jahren müssen eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung vorlegen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgendem Schulfach bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Biologie: Um Verletzungen und Krankheiten der Patienten zu erkennen und zu verstehen, brauchen angehende Rettungshelfer/innen beispielsweise Kenntnisse in Anatomie und Physiologie des Menschen. Gute Kenntnisse in Biologie sind für die Ausbildung daher von Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Entgegennehmen von Notrufen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Ansprechen und Beruhigen von Verletzten; Einholen von Informationen über Verletzungen über gezielte Nachfragen)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Ablauf einer Hilfeleistung - Rettungskette: Rettung und Krankentransport sowie Zusammenarbeit mit Dritten (insbesondere Ersthelfern, Hausärzten, Polizei und Feuerwehr)
  • Transportvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung (insbesondere: Formen der Krankentransporte, Lagerungs- und Umlagerungstechniken mit geeignetem Material, Einsatzdokumentation und -kommunikation)
  • Rechtsfragen im Rettungsdienst
  • Physiologie und Pathophysiologie des Bewusstseins
  • Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie der Atmung und des Kreislaufs
  • Durchblutungsstörungen, Blutstillung und Wundversorgung
  • Schock, hypoglykämischer Schock und hyperglykämisches Koma
  • akuter Bauch und Bauchtrauma
  • Geburt (Betreuung und Transport einer Kreißenden, rettungsdienstliche Basismaßnahmen)
  • Polytrauma und Schädel-Hirn-Trauma
  • Verätzungen, thermische Schäden und Stromunfälle
  • Vergiftungen
  • Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates
  • Arzneimittel (Arzneimittelformen und Verabreichungswege, Vorbereitung und Unterstützung bei der Gabe von Arzneimitteln)
  • Arbeitsschutz, Hygiene und Infektionskrankheiten
  • soziale Kompetenz: Umgang und Kommunikation mit Patienten und Angehörigen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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