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Ausbildung im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften - Präparationstechnische/r Assistent/in

Präparationstechnische/r Assistent/in

Grundlagen für die Präparationstechnik

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Untersuchung von biologischen, geologischen bzw. medizinischen Präparaten mit dem Mikroskop.

Die Ausbildung im Überblick

Präparationstechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie dauert 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Präparationstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigung in naturgeschichtlichen und wissenschaftlichen Museen in biologischen, medizinischen oder geowissenschaftlichen Instituten, bei Tierpräparatoren oder in botanischen Gärten (Schwerpunkt Biologie).

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird für den dreijährigen Bildungsgang ein mittlerer Bildungsabschluss, für den zweijährigen Bildungsgang die Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife. Je nach Bildungsanbieter können weitere Voraussetzungen wie ein Mindestalter gefordert werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Kunst/Werken: Handwerkliches Geschick und Gespür für Farben und Formen sind von Vorteil, wenn man lernt, wie Präparate hergestellt und gestaltet werden.
  • Biologie/Chemie: Bei Laborübungen, z.B. wenn es um die Analyse chemischer Stoffzusammensetzungen geht, sind die angehenden Präparationstechnischen Assistenten und Assistentinnen mit guten naturwissenschaftlichen Kenntnissen im Vorteil.
  • Englisch: Da viele Bedienungsanleitungen der Laborgeräte sowie Fachliteratur in englischer Sprache verfasst sind, benötigt man Englischkenntnisse.
  • Mathematik: Ausreichende Kenntnisse in Mathematik, insbesondere das Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, sind wichtig, um beispielsweise die prozentuale Zusammensetzung chemischer Verbindungen zu berechnen oder statistische Kenngrößen zu ermitteln.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln statistischer Kenngrößen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Wünsche von Auftraggebern)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Untersuchungsberichten)

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

  • welche naturwissenschaftlichen (z.B. chemischen) Grundlagen für die Präparationstechnik entscheidend sind
  • wie man biologische, geologische bzw. medizinische Präparate mit dem Mikroskop untersucht und das Beobachtete zeichnerisch und fotografisch darstellt
  • wie man die für Konservierung, Desinfektion und Präparation verwendeten Arbeitsstoffe gemäß den Sicherheitsvorschriften fachgerecht kennzeichnet, aufbewahrt, handhabt und entsorgt
  • welche gesetzlichen Regelungen und Grundlagen der Arbeitshygiene und -sicherheit bei der Präparation zu beachten sind
  • wie man biologische, geowissenschaftliche und medizinische Sammlungs- und Anschauungsmaterialien und Modelle fachwissenschaftlich erstellt
  • wie man Sammlungsgut betreut, ordnet, beschriftet und katalogisiert
  • wie man Arbeitsergebnisse auswertet und dokumentiert

Die fachtheoretischen Kenntnisse werden auf einen der zu wählenden Schwerpunkte Biologie, Medizin oder Geowissenschaften angewendet. Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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