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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Musiktherapeut/in

Musiktherapeut/in

Entwicklungs-, Klinische und Analytische Psychologie

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Musikkunde, Musikgeschichte und Gehörbildung.

Die Ausbildung im Überblick

Musiktherapeut/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Daneben besteht die Möglichkeit, Musiktherapie an Hochschulen zu studieren.

Typische Branchen

Musiktherapeuten und -therapeutinnen finden Beschäftigung z.B. in Praxen für Musiktherapie, in heilpädagogischen Einrichtungen und an Musikschulen, in Kliniken für Psychosomatik oder Psychiatrie, in Kinder- oder Rehabilitationskliniken, in Palliativeinrichtungen oder Hospizen, in Wohn- und Pflegeheimen und im Schulwesen, z.B. in Förderschulen. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden die Hochschulreife und Berufspraxis im sozialen, sozialpädagogischen, medizinisch-pflegerischen bzw. musischen Bereich oder ein Praktikum vorausgesetzt. Darüber hinaus werden für den Zugang z.B. musikalische Grundbildung und das Beherrschen mindestens eines Instrumentes sowie ein Mindestalter von z.B. 26 Jahren vorausgesetzt.

Auswahlverfahren: Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf musikalische Fähigkeiten sowie die psychologisch-künstlerische Eignung gelegt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Musik: Angehende Musiktherapeuten und -therapeutinnen werden in Bereichen wie Musikgeschichte und Musiktheorie ausgebildet. Dazu sind die im Musikunterricht vermittelten Kenntnisse wichtig. Zudem wird die Beherrschung eines oder zweier Instrumente vorausgesetzt.
  • Deutsch: Angehende Musiktherapeuten und -therapeutinnen lernen, Gruppen anzuleiten und z.B. Menschen zu einem besseren Selbstausdruck zu führen. Um mit den Gruppenmitgliedern präzise zu kommunizieren und sicher formulieren zu können, benötigen sie gute Deutschkenntnisse.

Kenntnisse und Fähigkeiten

  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten zu musiktherapeutischen Maßnahmen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Dokumentieren von Diagnosen und musiktherapeutischen Behandlungsverläufen; Verfassen von Berichten)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Musiktherapiebezogene Fächer: Selbsterfahrungsgruppe, Grundlagen, Methodik, verschiedene Praxisfelder, Zielgruppendidaktik
  • Musiktheoretische und -praktische Fächer: Musikkunde, Musikgeschichte, Gehörbildung, Rhythmik, Musiktheorie, Instrumentenkunde und -bau, Instrumentalunterricht, Stimmbildung
  • Humanwissenschaftliche Fächer: Entwicklungs-, Klinische und Analytische Psychologie, Anatomie, Pädiatrie, Neurologie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Geriatrie, Narkomanie, Psychosomatik, Heilpädagogik

Zur Ausbildung gehören auch die eigene musikalische Praxis sowie z.B. Assistenzen und Anerkennungstherapien, begleitet durch Supervision und Blaint-Gruppe. 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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