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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Mechaniker/in - Reifen- u. Vulkanis. - Reifen- u. Fahrwerkt.

Mechaniker/in - Reifen- u. Vulkanis. - Reifen- u. Fahrwerkt.

Qualitätsmanagementsystem

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Feststellung von Schäden und Störungen am Fahrwerk.

Die Ausbildung im Überblick

Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik finden Beschäftigung in Reifenservicestationen, in Kraftfahrzeugreparaturbetrieben oder Vulkanisierwerken und bei Reifenhändlern mit Reparatur- und Montageservice.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Beim Messen und Prüfen an Systemen fallen oft kleinere Berechnungen an. Daher sind Kenntnisse in Mathematik für die Ausbildung von Vorteil.
  • Werken/Technik: Da angehende Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen warten, prüfen und einstellen, sind Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik förderlich.
  • Physik: Um über die Veränderung des Materials bei Erhitzung von Gummimischungen Bescheid zu wissen, benötigt man in der Ausbildung physikalische Kenntnisse.
  • Chemie: Besonders für die Arbeit mit Gummiklebern oder für die Vulkanisierung sollten die Auszubildenden chemische Kenntnisse mitbringen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Berechnungen beim Prüfen und Messen von Systemen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hörverstehen unter z.T. erschwerten Bedingungen wie Lärm)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden hinsichtlich der richtigen Bereifung)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Wartungs- und Reparaturanleitungen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Räder, Reifen und Fahrwerke demontiert, zerlegt, gereinigt, überprüft, zusammengesetzt und montiert werden
  • wie Betriebsflüssigkeiten kontrolliert, nachgefüllt, gewechselt und entsorgt werden
  • wie man Schaltpläne, Stromablaufpläne, Anschlusspläne, Anordnungspläne und Funktionspläne, z.B. auch für fahrzeugpneumatische und hydraulische Steuerungen, liest und anwendet
  • welche Funktionen hydraulische, pneumatische und elektrische Bauteile, Leitungen und Sicherungen haben und wie man sie überprüft
  • wie Kunden optimal beraten werden und was bei Kundenreklamationen zu beachten ist
  • wie man elektrische Verbindungen, Leitungen und Leitungsanschlüsse prüft
  • wie das Qualitätsmanagementsystem des Betriebes berücksichtigt wird
  • wie Schäden und Störungen am Fahrwerk (z.B. an Radaufhängung, Rad- und Gummilager, Federung) festgestellt und behoben werden
  • wie Fahrzeuge auf Sonderräder und -reifen umgerüstet werden und die Fahrzeugoptik durch Anbauteile geändert werden kann
  • was bei der Prüfung von Lenkung und Bremsen zu beachten ist

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit