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Ausbildung zum/zur Kulturmanager/in

Kulturmanager/in

Ausbildung zum/zur Kulturmanager/in

Vorraussetzungen die du mitbringen solltest

  • Abitur oder ein abgeschlossene Berufsausbildung
  • Gute Noten in Deutsch, Mathe und Englisch
  • Kaufmännisches Denken
  • Erste Praxiserfahrungen in der Kulturbranche
  • Kreative Ader
  • Improvisations- und Organisationstalent

 

 

Deine Aufgaben in der Ausbildung

Egal ob nur ein Leseabend im Freizeitzentrum oder gar ein mehrtägiges Theaterfestival, es braucht mehr als nur eine gute Idee! In deiner Ausbildung zum/zur Kulturmanager/in lernst du, wie man Budgets plant, Künstler und Sponsoren findet, Räume und Equipment beschafft und richtig die Werbetrommel rührt. In Lehr- oder Studiengängen erlenst du anhand von Theorie-Blöcken und praktischen Übungen das handwerkszeug. danach kannst du bei Eventagenturen, oder in Theatern und Museen durchstarten.

Nachdem du deinen Abschluus in der Tasche hast, kannst du mit der Planung deines Events richtig los legen. Zunächst formulierst du zu deiner Idee ein schlüssiges Konzept mit ersten Budgetplan. Mit dem Konzept im Gepäck begibst du dich auf Sponsorensuche – denn nur mit finanzieller Unterstützung kann ein Projekt gelingen. Du stellst Förderanträge bei Kulturstiftungen und versuchst, Personen und Firmen für deine Idee zu begeistern.

Warst du erfolgreich, kannst du endlich Künstler, Bands, Referenten oder Theatermacher für dein Festival kontaktieren und schließlich engagieren. Eine geeignete Location brauchst du natürlich auch! Du koordinierst die Kommunikation mit allen Teilnehmern, verhandelst Honorare aus und schließt Verträge ab.

Nebenbei ist es deine Aufgabe immer Zeit und Geld im Blick zu haben, inedm du Ablauf- und Finanzpläne erstellst und die regelmäßige Einhaltung dieser kontrollierst. Zudem kümmerst du dich um die richtige Marketingstrategie um die gewünschte Zielgruppe auf dein Event aufmerksam zu machen. Du lässt eine Webseite erstellen, Plakate und Flyer drucken und koordinierst den Ticketverkauf. Auch die Presse will informiert werden! Bei der Veranstaltung selbst behältst du den Überblick – du besprichst die Einsatzpläne, betreust die Künstler und sorgst dafür, dass alles glatt läuft!

 

 

 

Theorie & Praxis: Der Ablauf deiner Ausbildung

Eine Ausbildung zum/zur Kulturmanager/in hat viele Gesichter. Neben der Möglichkeit eines Studiums im Bereich Kulturmanagement kannst du berufsbegleitend oder in Vollzeit Lehrgänge in privaten Akademien absolvieren oder ein Fernstudium aufnehmen. Je nach Anbieter und Modell variieren die Dauer und Kosten. Auch ein Praktikum in Kulturämtern, Fördervereinen oder Museen kann in die schulische Ausbildung integriert sein.

Auf dem Stundenplan steht ein bunter Mix aus Betriebswirtschaft, Kulturpolitik, Recht, Projekt- und Selbstmanagement, Marketing, Sponsoring, Kommunikation und Pressearbeit. Gemeinsam mit anderen angehenden Kulturmanagern bekommst du eine Einführung ins Rechnungswesen, lernst Kreativtechniken und Methoden der Zeitersparnis. In interaktiven Übungen, Planspielen und eigenen Projekten könnt ihr das Gelernte anwenden. Zum Schluss schreibst du eine Prüfung oder präsentierst eine Abschlussarbeit.

Der Abschluss ist dein Sprungbrett in die Kulturbranche. Arbeitest du schon in einem Kulturbetrieb, kannst du nun mehr Verantwortung übernehmen und eigene Projekte in die Tat umsetzen. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, noch ein Studium im Bereich Kulturmanagement dranzuhängen oder dich selbständig zu machen.

 

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

 

 

Dein Arbeitsumfeld

Deine Einsatzorte sind so abwechslungsreich wie deine Aufgaben. Planungs- und Organisationsaufgaben steuerst du vom Büro aus. Per Mail und telefonisch stehst du in Kontakt mit den verschiedensten Menschen. Du bist aber auch oft unterwegs: wenn du nach der passenden Location suchst, Künstler und Sponsoren triffst oder dein Projekt im örtlichen Radiosender vorstellst. Kommunikation ist das A und O! Wer nicht netzwerken, verhandeln und offen auf andere zugehen kann, ist in der Kulturbranche weniger gut aufgehoben. Ob Kinder oder Künstler – so findest du auch zu deiner Zielgruppe einen guten Draht und weißt, was sie interessiert.

Natürlich bist du auch bei den Veranstaltungen selbst im Einsatz. Diese finden auch oft abends oder am Wochenende statt, dementsprechend unregelmäßig sind auch deine Arbeitszeiten. Unverhofft kommt oft! Wenn ein Künstler kurzfristig krank wird oder ein Beamer ausfällt, darfst du nicht lange fackeln – jetzt ist dein Improvisationstalent gefragt! Englischkenntnisse brauchst du, um mit internationalen Gästen zu sprechen. Kannst du außerdem gut mit Geld haushalten, Aufgaben koordinieren und andere motivieren, hast du die besten Voraussetzungen!

 

Quelle: www.azubi.de/beruf