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Ausbildung Kaufmann/frau im Einzelhandel

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Ausbildung im Einzelhandel

Kundenberatung, Warenbestellung, Qualitätsprüfung und Rechnungswesen

Du erklärst den Kunden, welche Waren es in deinem Geschäft gibt. Du beobachtest, wie viel von welchen Produkten gekauft wird, bestellst Waren nach und entscheidest zum Teil mit, welche Produkte angeboten werden. Du prüfst die Qualität der Waren, schreibst Rechnungen, achtest darauf, dass die Menge der bestellten Lieferungen stimmt, arbeitest an der Kasse und räumst die Waren in die Regale. Dein Arbeitstag kann bis 20 Uhr dauern und auch auf Samstagsarbeit musst du dich einstellen. Dafür hast du gute Chancen, schon in jungem Alter eine eigene Filiale zu übernehmen.

Einzelhandelskaufleute arbeiten in Geschäften. Das kann sein:

  • ein Supermarkt
  • ein Modehaus
  • ein Kaufhaus
  • ein Baumarkt
  • eine Tankstelle mit Shop

Was musst du können?

  • höflich und freundlich sein
  • zählen und rechnen
  • dich auch bei Stress (wenn viele Kunden da sind) konzentrieren können

Schulabschluss: meistens Mittlere Reife
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Übrigens: Eine Art Vorstufe für die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ist die Ausbildung zum Verkäufer. Die Ausbildung ist einfacher und dauert nur zwei Jahre, aber du verdienst anschließend auch weniger. Für diese Ausbildung reicht ein Hauptschulabschluss.

Ausbildungsgehalt:

1. Ausbildungsjahr: € 612 bis € 765
2. Ausbildungsjahr: € 664 bis € 865
3. Ausbildungsjahr: € 784 bis € 995

Einstiegsgehalt nach Abschluss: ca. 1.600 bis 1.800 Euro
Gehalt als Filialleiter: ca. 3.200 bis 3.300 Euro

Erfahrungsbericht >>

Vor ihrer Ausbildung bei Lidl zum Einzelhandelskaufmann hatten Stefan, Büsra und Tugrul viele Fragen. In ihren Bewerbungsgesprächen standen ihre Ausbilder Rede und Antwort. Hier haben die Azubis für euch die Top 5 der am häufigsten gestellten Fragen - und die Antworten - zusammengefasst.

Erfahrungsbericht >>

Als stetig wachsendes Unternehmen hat Kaufland die Möglichkeit, ganz besonders attraktive Ausbildungs- und Studienprogramme umzusetzen. Nach eurem Abi könnt ihr ein Duales Studium  starten oder euch fürs Abiturientenprogramm bewerben. Für das Abiturientenprogramm hat sich auch Martin Scheidemann entschieden.

Pilotprojekt bei Ikea in Sindelfingen: Ausbildung plus Ausbilderschein

Da hat man gut Lachen. Nach Einzelhandel hoch³ kannst du gleich drei Abschlüsse vorweisen.
Ausbildung bei IKEA Sindelfingen
Von Buchhaltung über Kundenservice bis zur Logistik: du lernst alle Abteilungen kennen
Pilotprojekt von IKEA

Mit diesem Ausbildungsprogramm möchte Ikea besonders Schüler mit einem guten Realschulabschluss ansprechen und ihnen eine praxisorientierte Alternative zu weiterführenden Gymnasien aufzeigen. Willkommen sind auch Abiturienten, die ihre Karriere bei Ikea starten möchten. Mit dem Ausbildungsprogramm „Einzelhandel hoch 3“ können in kurzer Zeit von nur dreieinhalb Jahren drei bundesweit anerkannte IHK-Abschlüsse erlangt werden: Kaufmann im Einzelhandel, Handelsfachwirt und dazu noch einen Ausbilderschein. Von großem Interesse für Realschüler wird sein, dass der Handelsfachwirt der Fachhochschulreife entspricht.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung stehen bei Ikea viele Karrierewege offen. Außerdem wartet auf die zukünftigen Azubis zum „Einzelhandel hoch³“ eine qualitativ hochwertige Ausbildung in einem international erfolgreichen und beliebten Unternehmen mit Einblick in das Ikea Einrichtungshaus Sindelfingen.

Alternative zum Studium

Der neue Ausbildungsgang startete gerade erst. „Wir wollen etwas machen, das sich stärker von der normalen Ausbildung im Einzelhandel abhebt“, sagt Elke Werdin-Kellner aus der Abteilung Personalentwicklung bei Ikea Sindelfingen. Mit ihrer Idee rannte sie bei der IHK offene Türen ein: „Wir müssen etwas Interessantes anbieten, weil die Berufe konkurrieren und freuen uns über solche Initiativen“, so Irene Ebert, die für die kaufmännischen Berufe bei der IHK in Böblingen zuständig ist.

Der Ausbildungsgang kann eine praktische Alternative zum Studium sein. Ein Bonus ist auch, dass man bereits sein eigenes Geld verdient. „Ein weiterer Pluspunkt“, so Elke Werdin-Kellner, „ist das breite Spektrum von „Einzelhandel hoch³“: Man durchläuft alle kaufmännischen Bereiche von der Buchhaltung über den Kundenservice bis hin zur Logistik. Da weiß man auch am Ende, wo die eigenen Stärken liegen.“