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Holz- und Bautenschützer/in

Holz- und Bautenschützer/in

Ausbildung Holz- und Bautenschützer/in

Immer mehr alte Gebäude sind sanierungs-bedürftig. Da werden Fachkräfte dringend gesucht.

Azubi zum Holz- und Bautenschutz

Nach der Ausbildung haben Holz- und Bautenschützer gute Aussichten auf eine Festanstellung.

Die zweijährige Ausbildung zur „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ sowie die dreijährige Ausbildung zum „Holz- und Bautenschützer“ haben viel zu bieten. Vor allem eine gute Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und hervorragende Weiterbildungschancen. Ab 2014 besteht sogar die Möglichkeit, sich nach erfolgreicher Gesellenprüfung zum neu geschaffenen Meister im Holz- und Bautenschutz weiterbilden zu lassen. Daneben gibt es bei besonders guten Leistungen die Option, das Bachelor-Studium „Bauen im Bestand“ an der Fachhochschule Münster zu belegen und sich für die handwerkliche Königsklasse zu qualifizieren. Nach dreijähriger Berufsausbildung berechtigt die bestandene Aufnahmeprüfung auch ohne Abitur oder Fachabitur zum Studium. Mit der richtigen Motivation können so hohe Ziele verwirklicht werden.

Je älter ein Gebäude, desto mehr Pflege

„Unsere Ausbildungen gibt es seit 2007 und sie liegen noch immer voll im Trend“, weiß Friedrich Remes, Geschäftsführer des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes e.V., zu berichten. „Holz- und Bautenschutz ist ein Berufsfeld mit hervorragenden Zukunftsaussichten. Je älter Gebäude werden, desto mehr Pflege benötigen sie. So verfallen viele Häuser, da die Spezialisten fehlen, die in der Lage wären, sie fachgerecht zu sanieren.“

Ähnlich wie ein Sportler, der sich auf seinen nächsten Gegner vorbereitet, weiß auch der Holz- und Bautenschützer oft nicht genau, was ihn auf der Baustelle erwartet. Denn jede Baustelle ist anders und stellt die Profis vor neue Herausforderungen. Gute Vorbereitung ist da notwendig: Was dem Sportler die taktischen Grundzüge sind dem Holz- und Bautenschützer das naturwissenschaftliche Grundlagenwissen ebenso wie spezielle Fachkenntnisse. Vom Erkennen und Beseitigen von Feuchtigkeitsschäden und Schädlingsbefall an Holzelementen bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen sowie chemischen Holz- und Bautenschutzmitteln lernt der Auszubildende, seinen Gegner zu beherrschen und effektiv zu bekämpfen.

Körperlich zur Sache geht es dann, wenn beispielsweise durch das Abschlagen von Putz eine Sanierung vorbereitet oder während der Sanierung Löcher zur Abdichtung des Mauerwerks gebohrt werden müssen. Und was beim Sportler die Aussicht auf einen Stammplatz in der Mannschaft ist, ist beim Auszubildenden die mögliche Festanstellung.

„Wer damit rechnen darf, später in eine Festanstellung übernommen zu werden, der entscheidet sich gerne für den Werdegang zum Holz- und Bautenschützer und ist entsprechend motiviert“ meint Remes aus Erfahrung. „Immerhin werden ca. 80 Prozent der Gesellen nach bestandener Prüfung von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen und die restlichen 20 Prozent bei anderen Betrieben angestellt.“ Eine solche Quote können nur wenige Handwerke vorweisen. Und die Auftragslage bleibe gut, so dass auch weiterhin mit dieser Entwicklung gerechnet werden könne.

Einer der bestbezahlten Berufe am Bau

Ein wichtiger Punkt bei der Berufswahl ist die Bezahlung. Der Lohn des Holz- und Bautenschützers zweigt hier eine weitere positive Seite: Er entspricht dem des Maurers und Zimmermanns und gehört damit zu den bestbezahlten Berufen am Bau.

Die Ausbildung zur „Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten“ sowie zum „Holz- und Bautenschützer“ wird vorwiegend von Betrieben des Holz- und Bautenschutzes oder von Bauunternehmen, die in der Sanierung tätig sind, angeboten. Die theoretische Ausbildung findet im Blockunterricht an verschiedenen Berufsschul-Standorten statt. Alle Informationen zu den Ausbildungsberufen und -standorten sowie zur Arbeit eines Holz- und Bautenschützers bietet die Website www.dhbv.de