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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Hauswirtschafter/in

Hauswirtschafter/in

Grundtechniken der Speisenzubereitung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Durchführung von Kostenrechnungen.

Die Ausbildung im Überblick

Hauswirtschafter/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in den Bereichen Hauswirtschaft und Landwirtschaft.

Typische Branchen

Hauswirtschafter/innen finden Beschäftigung in Wohn-, Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten sozialen Dienstleistern, in Erholungsheimen und Jugendherbergen, in Kindertagesstätten, in Tagungs- und Bildungshäusern, in Krankenhäusern, Kur- und Reha-Kliniken, in Betrieben der Gastronomie und Hotellerie, in landwirtschaftlichen Betrieben und in privaten Haushalten.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein, im Ausbildungsbereich Landwirtschaft überwiegend mit mittlerem Bildungsabschluss. Im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft hatte etwa jede/r Achte der Ausbildungsanfänger/innen vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule abgeschlossen. Im Ausbildungsbereich Landwirtschaft hatte etwa jede/r Dritte vorab eine Berufsfachschule und jede/r Siebte ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Werken/Technik: Hauswirtschaftliche Kenntnisse, die zur Fächergruppe Werken und Technik zählen, bilden die Basis für diesen Ausbildungsberuf.
  • Deutsch: Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift brauchen angehende Hauswirtschafter/innen beispielsweise, wenn es darum geht, Speisepläne zu schreiben oder bei der Speisenauswahl zu beraten.
  • Mathematik: Bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Haushaltsführung, Preisvergleichen und zum Umrechnen von Maßeinheiten sind Kenntnisse in Mathematik in der Ausbildung von Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Wirtschaftlichkeits-, Preis- und Mengenberechnungen für die Haushaltsführung)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen undeutlicher Aussprache der zu betreuenden Personen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Anpassen der Sprechweise auf das jeweilige Gegenüber)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Grundtechniken der Speisenzubereitung, Reinigung und Pflege von Räumen sowie der Wäschepflege fachgerecht auszuführen sind
  • wie Geräte und Maschinen einzusetzen, zu reinigen und zu pflegen sind
  • wie der Einkauf von Ge- und Verbrauchsgütern geplant und durchgeführt wird
  • wie Waren sachgerecht kontrolliert und gelagert werden
  • wie Nährstoffwerte berechnet und mit den Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr verglichen werden
  • wie Textilien sachgerecht geglättet und schrankfertig gemacht werden
  • wie Kriterien für die Qualität von hauswirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen benannt und Qualitätssicherungssysteme angewendet werden
  • wie Kostenrechnungen durchgeführt werden
  • wie Gespräche personen- und situationsgerecht geführt werden
  • wie anvertraute Personen z.B. bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken und beim Anziehen sowie in ihren täglichen Aktivitäten (spazieren gehen, lesen, sich beschäftigen usw.) unterstützt werden können

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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