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Handelsfachwirt/in

Handelsfachwirt/in

Ausbildung Handelsfachwirt/in

Handelsfachwirte sind unter anderem in der Modebranche tätig.

Handelsfachwirte übernehmen in Unternehmen des Groß- und Einzelhandels qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene. Ihre Aufgabengebiete liegen im Ein­- und Verkauf, Finanz­- und Rechnungswesen, Marketing oder Personal. Sie planen, steuern, kontrollieren und betreuen Geschäftsprozesse, setzen dabei die von der Geschäftsleitung vorgegebenen Richtlinien und Maßnahmen um und führen die Mitarbeiter in ihrem Verantwortungsbereich.

Handelsfachwirte arbeiten in Einzel- und Großhandelsunternehmen aller Wirtschaftsbereiche. Dazu gehören z. B. Einzelhandelsgeschäfte und -ketten, Filialgeschäfte und Zweigstellen, Fachmärkte, Warenhäuser, Vertragshändler und -niederlassungen, Handels- und Werksvertretungen sowie Versandhandelsunternehmen.

"Spaß am Umgang mit Mode und Menschen"

(Interview mit Simon Klaedtke und Laura Heberer, Azubi´s bei Peek & Cloppenburg)

Simon, was hat dich davon überzeugt, nach dem Abitur eine Ausbildung zum Handelsfachwirt zu starten?

Eigentlich war für mich zunächst nur klar, dass ich nach dem Abi nicht direkt ein Studium starten wollte. Ich habe an einem Berufscoaching teilgenommen und bin in dem Zusammenhang auf Peek & Cloppenburg gestoßen. Ich interessiere mich auch privat für Mode und konnte P&C als trendbewusstes und dynamisches Unternehmen kennenlernen. So stand mein Entschluss schnell fest, mich dort zu bewerben. Da ich außerdem viel Spaß im Umgang mit Menschen habe und die Ausbildung bei P&C einen sehr guten
Ruf genießt, wollte ich dort unbedingt starten.

Laura, in welchen Bereichen bildet Peek & Cloppenburg denn generell aus?

Im Bereich Verkauf beschäftigen wir die meisten Auszubildenden, wie Kaufleute im Einzelhandel,  Handelsfachwirte und duale Studenten. Wir bilden zudem in den einzelnen Dekorationsabteilungen zum Gestalter für visuelles Marketing und in unseren Verwaltungen Kaufleute für Büromanagement aus. Für jeden Ausbildungsgang sind die Voraussetzungen unterschiedlich, für den Handelsfachwirt und das duale Studium ist bei uns im Unternehmen die Allgemeine Hochschulreife eine Voraussetzung. Generell decken die Schulabschlüsse unserer Bewerber die gesamte Bandbreite von Haupt- und Realschule über Fachabitur und Abitur ab.

Simon, was waren die bisherigen Highlights deiner Ausbildung und was hattest du dir ganz anders vorgestellt?

Dieses Jahr im August durfte ich die Patenschaft für die neuen Handelsfachwirte bei uns im Haus übernehmen. So konnte ich mein bisher erworbenes Wissen weitergeben und den neuen Azubis mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen den Einstieg in die Ausbildung erleichtern. Ein weiteres Highlight im Verkauf ist für mich die Kundenberatung.Wenn ein Kunde immer wieder zu mir kommt und sich jedes Mal für die gute Beratung bedankt, ist das ein tolles Gefühl.
Zudem gestalten die vielen internen und externen Seminare zu den Themen Warenkunde, Personalführung oder Kundenansprache die Ausbildung interessant und abwechslungsreich. Besonders hat mich immer auch der Blick hinter die Kulissen gereizt. Gerade die verschiedenen Faktoren, die beispielsweise beim Warenaufbau oder bei der richtigen Präsentation und Anordnung der Ware zu beachten sind, haben mich sehr überrascht. Vor allem hat mich erstaunt, wie viele verschiedene Mitarbeiter zusammenarbeiten müssen, bis die Ware schließlich verkaufsgerecht auf die Fläche gelangt.

Laura, welche Voraussetzungen sollte ein Bewerber für eine Ausbildung bei P&C denn grundsätzlich  mitbringen?

Neben den  schulischen Voraussetzungen sollten unsere Bewerber Teamfähigkeit, Motivation und Engagement mitbringen. Zudem ist es ganz wichtig, Spaß am Umgang mit Menschen und Mode zu haben. Eine gewisse Eigenverantwortung und ein Verständnis für Zahlen sollten natürlich auch vorhanden sein. Die aktuelle Bewerbergeneration ist sehr selbstbewusst und anspruchsvoll. Themen wie Work-Life-Balance und Weiterbildung spielen eine wichtige Rolle. Auch der Spaß an der Arbeit ist den Bewerbern wichtig.

Und welche weiterführenden Chancen bieten sich in der Modebranche mit einer Ausbildung oder einem Studium?

Die Chancen in der Modebranche sind so vielseitig wie die Mode selbst. Es bieten sich reichlich Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Ausbildung oder nach einem dualen Studium. Nehmen wir als Beispiel die Ausbildung zum Handelsfachwirt von Simon Klaedtke. Nach der Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel im 2. Ausbildungsjahr unterstützt er mehr und mehr den Abteilungsleiter. Im 3. Ausbildungsjahr erhält er einen ersten kleinen Verantwortungsbereich in der Abteilung und kann dem Abteilungsleiter zuarbeiten. Hierbei lernt er erste Führungsverantwortung zu übernehmen und wird so optimal auf den nächsten Step – die eigene Abteilung – vorbereitet.

Wir versuchen, jeden unserer Auszubildenden und Studenten persönlich und individuell zu fordern und zu fördern. Nach Abschluss der Ausbildung kann sich der Führungsnachwuchs über den Substitut, anschließend zum Abteilungsleiter und bei entsprechender Leistung und Engagement zum Storemanager oder Retail Buyer weiter entwickeln.

Linktipps: https://karriereblog.peek-cloppenburg.de/ und https://karriere.peek-cloppenburg.de/ 

Erfahrungsbericht >>

Azubi trotz Abi? „Auf jeden Fall“, betont Irina Krull (24). Sie hat diesen Weg nicht bereut. Ein attraktives Karriereangebot von Peek & Cloppenburg brachte Irina dazu, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Erfahrungsbericht >>

Über einen Aushilfsjob lernte Annika das Modeunternehmen Takko kennen. „Mir hat das so viel Spaß gemacht, dass ich gleich nach einer dortigen Ausbildungsmöglichkeit recherchierte und mich schließlich für den Handelsfachwirt entschloss.“ Im August 2012 war es dann soweit: Annika startete in der Filiale in Nettetal (NRW) in ihre Ausbildung.

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Acht Semester studieren, danach ein Trainee-Programm, noch eine Assistenzstelle und weitere drei bis vier Jahre Berufserfahrung – wer eine Führungsposition anstrebt, braucht normaler Weise Geduld und Durchhaltevermögen. Was viele nicht wissen: Im Einzelhandel kann das wesentlich schneller gehen. Die Azubis Sandra, Birger und Nora berichteten beim Möbelhersteller Ikea.