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Ausbildung im Bereich Sprachen und Kultur - Fremdsprachensekretär/in

Fremdsprachensekretär/in

Fremdsprachen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Wirtschaftslehre.

Die Ausbildung im Überblick

Fremdsprachensekretär/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie dauert 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung. Darüber hinaus gibt es Ausbildungen, die nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt werden. Daneben gibt es die Möglichkeit, den Abschluss im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben.

Typische Branchen

Fremdsprachensekretäre und -sekretärinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, etwa in Export- oder Vertriebsabteilungen.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird die Fachhochschulreife . Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Englisch, Französisch, weitere Fremdsprachen: Um in der Ausbildung fremdsprachliche Korrespondenz abzuwickeln oder bereits Dolmetschertätigkeiten zu übernehmen, sind Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in Englisch und Französisch, unerlässlich. Auch Handelsfremdsprachen wie beispielsweise Spanisch, Italienisch oder Polnisch kommen teilweise zum Einsatz.
  • Deutsch: Wenn man im Ausbildungsalltag Artikel, Vorträge und andere Texte nach Stichworten oder schriftlicher Vorlage erstellt, muss man sprachliche Feinheiten der deutschen Sprache kennen und anwenden können.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Führen von Statistiken und Kassenbüchern)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Aufnehmen von telefonischen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beantworten von telefonischen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Textverständnis (z.B. Aufnehmen von schriftlichen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erledigen der Geschäftskorrespondenz, auch in der Fremdsprache)

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Erste Fremdsprache (in der Regel Englisch): Korrespondenz, Übersetzen, Dolmetschen
  • Zweite Fremdsprache (in der Regel Französisch oder Spanisch): Korrespondenz, Übersetzen
  • Wirtschaftslehre: z.B. rechtliche Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns, Rechtsformen der Unternehmung, Geld- und Zahlungsverkehr, Außenwirtschaft und Außenwirtschaftspolitik, Markt und Marketing
  • Büroassistenz: z.B. Betriebsorganisation, Planung, Geschäftsreisen, Projektarbeit, Datenbankarbeit, Präsentationen
  • Berufliche Kommunikation: z.B. Methoden der Gesprächsführung, Vorbereiten von Präsentationen
  • Rechnungswesen: z.B. kaufmännisches Rechnen (Rechnen mit Fremdwährungen, Zinsrechnen, Kalkulation von Bezugs- und Verkaufspreisen), Finanzbuchhaltung (Bilanzaufbau, Buchen von Geschäftsfällen, Erfolgsermittlung und Jahresabschluss)
  • Textverarbeitung: z.B. Formatierungen, Spalten, Tabellen usw., Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung nach DIN 5008, normgerechte Gestaltung von Geschäftskorrespondenz in Deutsch, Englisch und Französisch

Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Sozialkunde unterrichtet.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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