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Ausbildung im Bereich Sprachen und Kultur - Fremdsprachenkorrespondent/in

Fremdsprachenkorrespondent/in

Beherrschen der 1. Fremdsprache

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Führen fremdsprachlicher Korrespondenz.

Die Ausbildung im Überblick

Fremdsprachenkorrespondent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Sie dauert in Vollzeit 2-3 Jahre, in Teilzeit 4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung. Darüber hinaus gibt es Ausbildungen, die nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt werden. Daneben besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten/zur Fremdsprachenkorrespondentin zu absolvieren.

Typische Branchen

Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Je nach Bundesland können abweichende schulische Voraussetzungen sowie Vorkenntnisse in der gewählten Fremdsprache gefordert werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Angehende Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen müssen fremdsprachige Texte ins Deutsche übersetzen. Dazu sind gute Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Grammatik notwendig.
  • Englisch, Französisch, weitere Fremdsprachen: Bereits während der Ausbildung benötigen angehende Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen Sprachkenntnisse im gewählten sprachlichen Schwerpunkt, z.B. für das Erledigen der fremdsprachigen Geschäftskorrespondenz oder das Abwickeln von Zollformalitäten in einer Fremdsprache.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Rechnen mit fremden Währungen, Gewichten und Maßen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von telefonischen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beantworten von telefonischen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Textverständnis (z.B. Verstehen von schriftlichen Kundenanfragen auch in der Fremdsprache)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erledigen der Geschäftskorrespondenz, auch in der Fremdsprache)

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Beherrschen der 1. Fremdsprache (i. d. R. Englisch) auf der Niveaustufe B 2/C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), der 2. Fremdsprache auf der Niveaustufe A 2/B 1 des GER und ggf. einer 3. Fremdsprache auf der Niveaustufe A 1/A 2 des GER
  • Anwenden der Fremdsprachen in unterschiedlichen Situationen des Berufs- und Arbeitslebens
  • Beherrschen der Sprache mündlich in Phonetik, Intonation und Sprechfertigkeit
  • Anwenden wirtschaftlicher Grundkenntnisse und Beherrschen der Fachterminologie in Deutsch und in der Fremdsprache
  • Führen fremdsprachlicher Korrespondenz, einfachere Übersetzungs- und Dolmetscheraufgaben
  • Betreuung ausländischer Gäste und Geschäftspartner
  • Einsatz moderner Kommunikationsmittel
  • Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft

Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Sozialkunde unterrichtet.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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