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Ausbildung im Bereich Lehramt - Förderlehrer/in

Förderlehrer/in

Schulpädagogik

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit allgemeiner Pädagogik.

Die Ausbildung im Überblick

Förderlehrer/in ist eine Ausbildung an Staatsinstituten für die Ausbildung von Förderlehrern, die landesrechtlich geregelt ist. Die schulische Ausbildung dauert in Vollzeit 3 Jahre, der anschließende Vorbereitungsdienst 2 Jahre.

Typische Branchen

Förderlehrer/innen finden Beschäftigung an Grund-, Haupt-, Mittel- und Förderschulen in Bayern.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss . Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung gefordert: Mindestalter von 16 Jahren, ggf. Führungszeugnis. In ein Beamtenverhältnis auf Widerruf während des Vorbereitungsdienstes kann i.d.R. nur berufen werden, wer Deutsche/r im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates besitzt.

Auswahlverfahren: Es findet eine Zulassungsprüfung bzw. ein Eignungstest statt. Dabei wird z.B. Wert auf Deutsch- und Mathematikkenntnisse gelegt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Förderlehrer/innen sind z.B. für die individualisierende Förderung im Deutschunterricht zuständig. Sowohl für diese Aufgabe als auch für ihre Lehrtätigkeit insgesamt sind gute Deutschkenntnisse bereits in der Ausbildung unabdingbar.
  • Mathematik: Förderlehrer/innen unterrichten auch Schüler mit Leistungsschwächen im Mathematikunterricht. Gute Mathematikkenntnisse erleichtern die Ausbildung.
  • Sport: Da auch Sport- sowie Schwimmunterricht zu den Aufgaben der Förderlehrer/innen gehören können, sind Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich erforderlich.
  • Musik: Wenn man Arbeitsgemeinschaften im musikalischen Bereich leitet, z.B. Schulchor oder Instrumentalspiel, sind musische Kenntnisse notwendig.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Vermitteln der Grundrechenarten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Fragen der Schüler/innen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. schlüssiges mündliches Kommunizieren mit Schülern und Schülerinnen; Absprechen von Förderschwerpunkten mit Klassenlehrern und -lehrerinnen)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Lehrplänen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Unterrichts- und Anschauungsmaterial)

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Schulpädagogik
  • Psychologie
  • allgemeine Pädagogik
  • Fachdidaktik Deutsch mit den jeweiligen fachlichen Inhalten
  • Fachdidaktik Mathematik mit den jeweiligen fachlichen Inhalten
  • Fachdidaktik Deutsch als Zweitsprache
  • Lernbeobachtung und Förderplanung
  • individualisierende Unterrichtsformen
  • Förderung sozial-emotionaler Kompetenz
  • Medienpädagogik/Informationstechnologie

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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