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Ausbildung im Bereich Sprachen und Kultur - Flugbegleiter/in

Flugbegleiter/in

Organisation und Ablauf

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Flugdienstplanung.

Die Ausbildung im Überblick

Flugbegleiter/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Ausbildung ist in verschiedenen Bereichen möglich, z.B. als Flugbegleiter/in für kontinentale und interkontinentale Strecken.

Typische Branchen

Flugbegleiter/innen finden Beschäftigung bei Unternehmen des Personenflugverkehrs.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Schulausbildung, z.B. ein mittlerer Bildungsabschluss, sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. Praxis in Serviceberufen vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:

  • Mindestalter (z.B. 18 Jahre)
  • Höchstalter (z.B. 35 Jahre)
  • Mindestkörpergröße (z.B. 1,60 m)
  • Nachweis über eine medizinische Eignungsuntersuchung
  • fließendes Deutsch und Englisch und evtl. weitere Fremdsprachen
  • gültiger Reisepass für einen uneingeschränkten weltweiten Einsatz

Wer sich regelmäßig in nicht allgemein zugänglichen Bereichen des Flugplatzgeländes aufhält, benötigt eine Bestätigung der Zuverlässigkeit von der Luftsicherheitsbehörde.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Sind sie bei deutschen Fluggesellschaften tätig, wird von den angehenden Flugbegleitern und Flugbegleiterinnen erwartet, dass sie in einwandfreiem Deutsch kommunizieren können.
  • Englisch und weitere Fremdsprachen: Angehende Flugbegleiter/innen müssen Englisch, die Sprache des internationalen Luftverkehrs, fließend beherrschen. Kenntnisse in weiteren Fremdsprachen sind vorteilhaft, um sich mit Passagieren verschiedener Nationalitäten verständigen zu können.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Verkaufen von Produkten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von fremdsprachigen Fluggästen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten und Betreuen der Fluggäste an Bord)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Sicherheitsbestimmungen)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Aufgaben/Arbeitsplatz der Flugbegleiter/innen: Organisation und Ablauf
  • Serviceorientierung und ihre Grenzen
  • Sitzplatzkapazität, Sicherheits- und Notfallausrüstung in der Kabine
  • Kabinendokumente und Checklisten
  • Ansagetraining
  • Deutsch/Englisch
  • Flugdienstplanung (Flug-, Dienst-, und Ruhezeiten)
  • Catering (Speisen und Getränke)
  • Weisungsrecht und Verantwortlichkeiten an Bord: Briefing und Debriefing
  • Persönlichkeit und äußere Erscheinung, Umgangsformen
  • Notfalltraining

Praktikum: In der Regel ist ein Praktikum in die Ausbildung integriert bzw. schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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