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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Film- und Fernsehwirt/in

Film- und Fernsehwirt/in

Drehplan und -organisation

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Filmfinanzierung und Filmförderung.

Die Ausbildung im Überblick

Film- und Fernsehwirt/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert ca. 3 Jahre.

Typische Branchen

Film- und Fernsehwirte/Film- und Fernsehwirtinnen finden Beschäftigung in Fernsehanstalten und bei Filmproduktionsunternehmen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird die Hochschulreife vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung ggf. ein Mindestalter von z.B. 18 Jahren gefordert.

Auswahlverfahren: Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es findet z.B. ein persönliches Bewerbungsgespräch statt, zu dem Arbeitsproben mitgebracht werden müssen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: In der Ausbildung erledigen angehende Film- und Fernsehwirte/Film- und Fernsehwirtinnen viele Schreibtischarbeiten: Arbeiten sind zu dokumentieren, Abschlussberichte zu verfassen, ggf. Protokolle zu erstellen. Dazu kommt der Schriftverkehr mit Sponsoren/Sponsorinnen und Darstellern/Darstellerinnen. Rechtschreib- und Formulierungssicherheit sind dafür unentbehrlich.
  • Wirtschaftslehre: Kenntnisse in Wirtschaftslehre benötigen zukünftige Film- und Fernsehwirte/Film- und Fernsehwirtinnen z.B., um Kalkulationen zu erstellen, betriebswirtschaftliche Berechnungen durchzuführen und erbrachte Leistungen abzurechnen.
  • Technik: In der Ausbildung gehen die angehenden Film- und Fernsehwirte/Film- und Fernsehwirtinnen mit Medientechnik um. Wer bereits technische Kenntnisse mitbringt, ist im Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Erstellen von Kalkulationen im Bereich Ausstattung und Special Effects)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Dialogen bei der Nachbearbeitung oder Abnahme von Filmmaterial)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten der Regisseure und Regisseurinnen, Szenenbildner/innen, Kameraleute und Darsteller/innen in Fragen der Produktionstechnik)
  • Textverständnis (z.B. Lesen von Drehbüchern für die Erarbeitung von Drehplänen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Verfassen von Marketingtexten für die Fach- und Tagespresse)

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Drehplan und -organisation
  • Casting
  • Kamera, Bilddramaturgie und szenische Auflösung
  • Produktionsmanagement
  • Filmmarketing und -vertrieb
  • Filmfinanzierung und Filmförderung
  • Versicherungskunde und Filmversicherungen
  • Rechnungswesen
  • Rhetorik und Präsentation
  • Ethik und Medienethik

In Ergänzung zum schulischen Unterricht werden praktische Arbeiten, beispielsweise im schuleigenen Ton- und Filmbearbeitungsstudio, durchgeführt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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