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Ausbildung im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften - Fachkraft - Wasserwirtschaft

Fachkraft - Wasserwirtschaft

Überprüfungen an Gewässern

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Entnahme von Proben.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Wasserwirtschaft ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im öffentlichen Dienst.

Typische Branchen

Fachkräfte für Wasserwirtschaft finden Beschäftigung in erster Linie in der öffentlichen Verwaltung, z.B. in Wasserwirtschaftsämtern, Umweltämtern und Schifffahrtsverwaltungen, in Unternehmen der Wasserver- und -entsorgung und Abwasseraufbereitung, in Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Unternehmen des Wasser- oder Rohrleitungsbaus.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Um Material- und bautechnische Berechnungen durchzuführen, sind in der Ausbildung mathematische Kenntnisse unabdingbar.
  • Werken/Technik: Kenntnisse im Bereich Werken und Technik, insbesondere im Bereich Technisches Zeichnen, benötigen die angehenden Fachkräfte für Wasserwirtschaft für das Erstellen von Plänen und Schaubildern.
  • Informatik: Kenntnisse in der Datenverarbeitung bilden in der Ausbildung eine wichtige Voraussetzung für den Umgang mit CAD -Programmen.
  • Deutsch: Sicheres Beherrschen der deutschen Sprache ist wichtig, da bereits in der Ausbildung planungs-, bau- und umweltrechtliche Unterlagen erstellt werden müssen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von wasserwirtschaftlichen Daten; Prüfen von Bauabrechnungen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Abstimmen mit Ingenieuren und Ingenieurinnen)
  • Textverständnis (z.B. Prüfen und Auswerten von Angeboten bei der Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Vorbereiten von Ausschreibungsunterlagen für Baumaßnahmen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Überprüfungen an Gewässern durchführt
  • welches die Grundlagen für bautechnische Berechnungen sind, z.B. Längen-, Flächen- und Volumenberechnungen
  • wie man Baustoffe und Böden nach Eigenschaften bzw. Verwendung unterscheidet
  • wie man mit Zeichengeräten umgeht und Zeichnungen manuell sowie am Computer erstellt
  • wie beispielsweise Lagepläne von Gewässern oder Planungsunterlagen von wasserwirtschaftlichen Anlagen gezeichnet werden
  • wie man Präsentationsmöglichkeiten nutzt, den Schriftverkehr durchführt oder Ablagesysteme verwendet
  • wie man Kontrollen bei gewerblichen und industriellen Abwasseranlagen und -einleitungen durchführt
  • wie Datennetze zu nutzen sind wie Kalkulationsverfahren angewendet werden
  • wie Probenahmen durchgeführt und dokumentiert werden, z.B. an Gewässern oder bei Altlasten und Grundwasserverunreinigungen

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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