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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Fachkraft - Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Fachkraft - Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Kundenberatung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Einbau von Leitungswegen für Wasser und Abwasser.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Typische Branchen

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Linie in Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels, in Umzugsfirmen, in Möbelspeditionen. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Betrieben der Möbelherstellung.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Die angehenden Fachkräfte berechnen in der Ausbildung z.B. Werkstückabmaße, Materialkosten und Materialbedarf. Hierfür sind Mathematikkenntnisse wichtig.
  • Werken/Technik: Zu den Aufgaben einer angehenden Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice gehört es, Küchen und Möbel aufzubauen und Geräte zu installieren. Auszubildende mit Kenntnissen in Werken und Technik sind daher im Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Materialbedarf und -kosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Entgegennehmen telefonischer Kundenwünsche)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden im Hinblick auf Möglichkeiten der Montage und die Serviceleistungen des Unternehmens)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Maschinen eingerichtet, bedient und gewartet werden
  • wie man Möbel- und Küchenteile vor Beschädigungen schützt
  • wie man Regeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen anwendet und Unfallverhütungsvorschriften beachtet
  • wie man Möbel, Küchen und Geräte oder Umzugsgut kommissioniert, verpackt und lagert
  • wie man Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheidet und zur Verbesserung der Arbeit im eigenen Arbeitsbereich beiträgt
  • welche Verkehrssicherungsmaßnahmen bei der Be- und Entladung veranlasst werden müssen
  • worauf bei Informations- und Beratungsgesprächen mit Kunden zu achten ist und wie Produkteinweisungen durchzuführen sind
  • wie man Mängel, Schäden und Fehler feststellt, beurteilt, dokumentiert und behebt
  • wie man Möbel- und Küchenteile ausrichtet, zusammenbaut und anpasst
  • wie elektrische Einrichtungen und Geräte eingebaut, elektrische Anschlüsse hergestellt und mechanische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchgeführt werden
  • wie Leitungswege für Wasser, Abwasser und Luft zu prüfen sind und wie man Lüftungsrohre und Armaturen einbaut

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit