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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Fachkraft - Lagerlogistik

Fachkraft - Lagerlogistik

Erstellung von Fehlerprotokollen

Ein Teil beschäftigt sich mit dem Verladen von Sendungen.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.

Typische Branchen

Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Um Lagerkennzahlen ermitteln und auswerten zu können, ist das Beherrschen der Grundrechenarten unabdingbar.
  • Deutsch: Sicherheit in der Rechtschreibung, im Satzbau und Ausdruck sind wichtige Voraussetzungen zum Ausfüllen von Fracht-, Versand- und Lagerunterlagen.
  • Englisch: Zur Verständigung mit ausländischen Lieferanten und Fernfahrern/-fahrerinnen sind Englischkenntnisse erforderlich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Versandkosten, Frachtgewicht und -volumen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von z.T. undeutlich geäußerten Lieferantenwünschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Führen von Rücksprachen mit Frachtführern und Kunden bei Transportschäden)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Güter quantitativ und qualitativ kontrolliert, Eingangsdaten erfasst und Fehlerprotokolle erstellt
  • wie man Begleitpapiere nach betrieblichen Vorgaben und auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüft, unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften
  • welche Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten zu beachten sind
  • wie man Güter unter Beachtung von Einlagerungsvorschriften einlagert
  • wie insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Ware unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen zu handhaben sind
  • welche Transportverpackungen und Füllmaterialien hinsichtlich Güterart, Transportart, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit auszuwählen sind
  • wie man Sendungen entsprechend der Gütereigenschaften und Verkehrsmittel verlädt und verstaut
  • wie man Qualität und Wert der Güter während ihrer Lagerzeit erhält
  • wie Ladelisten und Beladepläne unter Beachtung der Ladevorschriften zu erstellen sind
  • wie man Versand- und Begleitpapiere bearbeitet und außenwirtschaftliche Vorschriften beachtet
  • wie man Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen sicherstellt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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