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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheitswesen - Fachkraft - Hygieneüberwachung

Fachkraft - Hygieneüberwachung

Arbeits- und Sozialhygiene

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Erster Hilfe.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Hygieneüberwachung ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit 4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Fachkräfte für Hygieneüberwachung finden Beschäftigung im öffentlichen Gesundheitswesen. 

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss , für eine Teilzeitausbildung zusätzlich der Nachweis einer mindestens zweijährigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit und die Erlaubnis des Arbeitgebers zur Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung. Je nach Bildungsanbieter können weitere Voraussetzungen gefordert werden, z.B. ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Chemie: Während der Ausbildung ist unter anderem das Thema Umwelthygiene Bestandteil des Unterrichts. Wer gute Kenntnisse in Chemie mitbringt, versteht die Zusammenhänge besser und ist bei der Auswertung von Untersuchungs- und Überwachungsergebnissen im Vorteil.
  • Biologie: Angehende Fachkräfte für Hygieneüberwachung lernen in der Ausbildung, verschiedene Bakterienarten zu untersuchen. Gute Kenntnisse in Biologie, insbesondere Mikrobiologie , können ihnen dabei zugute kommen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Schadstoffbelastungen der Luft)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Entgegennehmen und Verstehen von Bürgeranfragen zur Seuchenhygiene und Umweltmedizin)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten und Aufklären der Bevölkerung in Fragen der Seuchenhygiene und der Umweltmedizin sowie hinsichtlich Schädlingsbekämpfung und Desinfektionsmaßnahmen)
  • Textverständnis (z.B. Lesen von Kommentaren zu Rechts- und Verwaltungsvorschriften, DIN-Normen, Regelwerken, Arbeitsblättern, Unfallverhütungsvorschriften und Fachliteratur)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Dokumentieren von Untersuchungs- und Überwachungsergebnissen; Erstellen von Gesundheitsberichterstattungen)

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Infektions-, Umwelt-, Lebensmittel- und Ernährungshygiene
  • Arbeits- und Sozialhygiene
  • Biologie, Mikrobiologie, Anatomie, Physiologie
  • Arzneimittellehre
  • Krankenpflege
  • Instrumenten-, Geräte- und Materialkunde
  • Pathologie
  • Erste Hilfe
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • EDV, Fachrechnen, medizinische Statistik

Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschaftslehre unterrichtet.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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