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Ausbildung im Bereich Gesellschaft und Soziales - Fachkraft - Gastgewerbe

Fachkraft - Gastgewerbe

Produkte des Küchenbereichs

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Bearbeitung von Zahlungsvorgängen.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft im Gastgewerbe ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Fachkräfte im Gastgewerbe finden Beschäftigung in erster Linie in gastronomischen Betrieben, z.B. Cafés, Restaurants, Kantinen oder Cateringfirmen, in der Hotellerie und Freizeitwirtschaft. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung im Gesundheitswesen, z.B. in Rehabilitationskliniken mit Restaurantbereich und in Einzelhandelsunternehmen mit angeschlossener Gastronomie.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Mathematik gehört zum Handwerkszeug von angehenden Fachkräften im Gastgewerbe. Bei der Rechnungserstellung und beim Kassieren, z.B. im Restaurant, müssen sie die Grundrechenarten sowie die Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung sicher beherrschen.
  • Deutsch: Deutschkenntnisse sind für den Kontakt mit Kunden wichtig: Beispielsweise informieren die angehenden Fachkräfte im Gastgewerbe Gäste über Angebote des Hauses oder nehmen telefonisch Reservierungswünsche entgegen.
  • Englisch und weitere Fremdsprachen: Es gehört zu den Aufgaben der Auszubildenden, auch ausländische Gäste zu empfangen und zu beraten. Wer hier Fremdsprachenkenntnisse vorweisen kann, ist im Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Erstellen von Gästerechnungen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von z.T. ungenau geäußerten oder schwierigen Gästewünschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Betreuen, Bedienen und Beraten von Gästen und Anweisen von Küchenhilfs- und Reinigungspersonal)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man sich als Gastgeber den Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert
  • wie man Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich einsetzt, reinigt und prüft
  • wie man Produkte des Küchenbereichs auf ihre Beschaffenheit prüft und sie ihren Verwendungsmöglichkeiten zuordnet
  • wie man einfache Speisen unter Berücksichtigung der Rezeptur, der Ernährungslehre und der Wirtschaftlichkeit zubereitet und sie anrichtet
  • wie man Speisen und Getränke serviert
  • wie man Warenlieferungen in Empfang nimmt, sie auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüft und weitere betriebsübliche Maßnahmen einleitet
  • wie Waren zu lagern sind und Lagerbestände kontrolliert werden
  • wie man Reklamationen bearbeitet und Lösungen aufzeigt
  • wie man Bestellungen einleitet und Zahlungsvorgänge bearbeitet
  • wie man Gasträume reinigt, pflegt und herrichtet

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit