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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Dramaturg/in

Dramaturg/in

Funktion und Geschichte der Dramaturgie

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit praktischer Dramaturgiearbeit.

Die Ausbildung im Überblick

Dramaturg/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Daneben besteht die Möglichkeit, Dramaturgie an Hochschulen zu studieren.

Typische Branchen

Dramaturgen und Dramaturginnen finden Beschäftigung an Theatern, Opernhäusern und Kleinkunstbühnen, bei Hörfunk- und Fernsehsendern, bei Filmproduktionsgesellschaften und in Theater- und Buchverlagen an Hochschulen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang ggf. ein Mindestalter von z.B. 16 Jahren gefordert.

Auswahlverfahren: Je nach Bildungsanbieter kann ggf. das Ablegen einer Aufnahmeprüfung mit persönlichem Einzelgespräch erforderlich sein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Neben Sprachgewandtheit sind insbesondere Kenntnisse in der Literaturgeschichte für eine Ausbildung zum Dramaturgen bzw. zur Dramaturgin unverzichtbar.
  • Kunst: Dramaturgie beinhaltet sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Aspekte, z.B. den kreativ-analytischen Zugang zu Werken der darstellenden Kunst und die wissenschaftliche wie künstlerische Analyse ästhetischer Schaffensprozesse. Daher sind Kenntnisse in Kunst und Kunstgeschichte bereits in der Ausbildung hilfreich.
  • Englisch: Zur sprachlichen Verständigung z.B. mit multinationalen Ensembles sollten angehende Dramaturgen und Dramaturginnen über fachspezifisches fremdsprachiges Vokabular verfügen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Rückfragen bei der Vorbereitung von Inszenierungen und während der Probenarbeit)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Abstimmen der Spielplanentwürfe mit der Theaterleitung und der Programmleitung; Halten von Einführungsvorträgen und Erläutern einer Neuinszenierungen im Publikumsgespräch)
  • Textverständnis (z.B. Sichten und beurteilen historischer oder zeitgenössischer Werke der Theater- und Musikliteratur)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Verfassen von Pressetexten; Erstellen von Programmheften)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Dramaturgie: Stücke auf ihre Spielbarkeit und Aktualität untersuchen, Stückauswahl, Genre, Struktur, Finden von Aussagen Autorenposition, historisch-politisches, soziales und literarisches Umfeld, Textanalyse
  • Funktion und Geschichte der Dramaturgie, Grundlagen dramaturgischer Analyse, Text- und Umfeld-Erkundungen mit Stücken der Weltdramatik
  • Methoden dramaturgischen Arbeitens, Aufführungsanalysen, Spielvorgänge, Figurenpositionen, Wirkungsabsichten
  • Praktische Dramaturgiearbeit, Begleitung der Semesterinszenierungen
  • Verlags- und Vertragsrecht
  • Theaterwissenschaft, Theater- und Filmgeschichte

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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