Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in - Malerei

Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in - Malerei

Stempel, Schablonen und Pausen

Ein Teil beschäftigt sich mit der Zusammenstellung von Farbpaletten.

Die Ausbildung im Überblick

Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in der Fachrichtung Malerei ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf am Theater sowie in der Film- und Fernsehbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Bühnenmaler/innen und Bühnenplastiker/innen der Fachrichtung Malerei finden Beschäftigung in erster Linie an Theatern und Opernhäusern, bei Filmproduktionsfirmen und Fernsehsendern.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Kunst/Werken: Handwerkliches Geschick und künstlerisches Talent gehören für angehende Bühnenmaler/innen und Bühnenplastiker/innen der Fachrichtung Malerei zur Grundausstattung. Um Kulissen für Bühnen, Fernsehstudios und Filmdrehorte zu bemalen oder Hintergründe und Wandbilder zu fertigen, benötigen sie sowohl Fertigkeiten im Werken als auch Kenntnisse z.B. der Farbenlehre.
  • Mathematik: Damit zukünftige Bühnenmaler/innen und Bühnenplastiker/innen der Fachrichtung Malerei die Wünsche der Regisseure und Regisseurinnen oder Bühnenbildner/innen maßstabgetreu umsetzen können, sind auch Kenntnisse in Geometrie wichtig.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der künstlerischen Absichten von Regie und Bühnenbildnern/-bildnerinnen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kommunizieren mit Bühnenbildnern und Bühnenbildnerinnen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Informationen zu Gestaltungskonzeptionen ermittelt werden, etwa aus Kunst- oder Kulturgeschichte
  • wie lineare und plastische Zeichnungen oder Modelle von Architekturen und Landschaften erstellt werden
  • wie man Zeichnungen maßstabsgerecht überträgt
  • wie Stempel, Schablonen und Pausen angefertigt werden
  • worauf man bei der Auswahl von Werk- und Hilfsstoffen achten muss
  • wie man lineare und plastische Zeichnungen oder Dekorationen von Lebewesen und Phantasiedarstellungen anfertigt, Vergoldetechniken ausführt oder Flächen mit Schrift gestaltet
  • wie man Farbpaletten zusammenstellt
  • wie man Riss- und Sprungimitationen anfertigt
  • worauf man beim Anwenden von Lasier- und Koloriertechniken achten muss
  • wie die menschliche und tierische Anatomie dargestellt werden kann

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

  • porttorrent.com
  • xxtorrents.com
  • unitedtorrent.com