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Ausbildung im Bereich Sprachen und Kultur - Buchbinder/in

Buchbinder/in

Werkzeugpflege

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Erstellung von Probeprodukten.

Die Ausbildung im Überblick

Buchbinder/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Buchbinder/innen finden Beschäftigung in Druckereien mit angeschlossener Buchbinderei, in Betrieben der Druckweiterverarbeitung, in Verlagen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Solide mathematische Kenntnisse sind unabdingbar, da schon Auszubildende z.B. einfache Längen, Flächen, Volumina, Gewichte und typografische Maße berechnen müssen.
  • Werken/Technik: Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik können bei den handwerklichen Arbeitstechniken in der Einzel- und Sonderfertigung nützlich sein, um etwa individuelle Mappen und Passepartouts herzustellen oder Bilder zu rahmen oder aufzuziehen.
  • Physik: Physikkenntnisse können hilfreich sein, um mechanische, pneumatische und hydraulische Funktionen an Maschinen und Geräten zu verstehen.
  • Chemie: Kenntnisse in Chemie können helfen, in der Ausbildung Zusammenwirken, Aufbau und Zusammensetzung von Stoffen besser einschätzen zu können, was etwa bei Bindevorgängen wichtig ist.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Materialbedarf und Herstellungskosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von ungenau geäußerten Kundenwünschen; Entgegennehmen von Restaurierungsaufträgen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden hinsichtlich verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Arbeitsabläufe nach organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegt und dabei Gestaltungsaspekte berücksichtigt
  • wie man Probeprodukte erstellt, Übereinstimmung mit den Anforderungen überprüft und bei Abweichungen Einstellungen optimiert
  • wie man Materialien manuell und maschinell schneidet, falzt, sammelt, heftet, klebt, bindet oder prägt
  • wie man Verarbeitungstechniken und Verfahren hinsichtlich der zu erzielenden Produktqualität auswählt und dabei Kostenaspekte berücksichtigt
  • was zu beachten ist, um Materialverhalten im Fertigungsprozess und Wechselwirkungen von Materialien hinsichtlich der geforderten Qualität zu beurteilen
  • wie man Funktionsprüfungen durchführt sowie Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen pflegt, reinigt und wartet

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt. 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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