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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Bildhauer/in

Bildhauer/in

Installationen, Bewegungs- und Raumstudien

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Natur- und Portraitstudien.

Die Ausbildung im Überblick

Bildhauer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Typische Branchen

Bildhauer/innen finden Beschäftigung in erster Linie als selbstständige bildende Künstler/innen in Steinbildhauerwerkstätten, in Kunstschmieden. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Keramikateliers.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder auch die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt. Alternativ wird z.B. eine besondere künstlerische Begabung verlangt.

Auswahlverfahren: Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf handwerklich-künstlerische Fähigkeiten gelegt, die z.B. durch eine Kunstmappe nachzuweisen sind.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Werken/Technik: Der Umgang mit Werkstoffen wie Stein, Ton, Metall und Holz und deren Bearbeitung gehören zum Ausbildungsalltag. Handwerkliches Geschick ist für angehende Bildhauer/innen daher unabdingbar. Wer Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Bereich Werken mitbringt, ist im Vorteil.
  • Kunst: Neben künstlerischer Begabung müssen angehende Bildhauer/innen auch über kunstgeschichtliches und -theoretisches Wissen, z.B. über Formen, Proportionen und Kunstepochen, verfügen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Materialmengen und -preisen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von ungenau geäußerten Kundenwünschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Absprache mit Kunden, um Vorlagen auszuwählen und Entwürfe anzufertigen)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen und praktischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Modellieren, Guss- und Abgusstechniken
  • Grundtechniken Holz-, Stein- und Metallbildhauerei
  • kunstgeschichtliche Epochen, Entwicklung der Kunstformen
  • Natur- und Portraitstudien
  • Installationen, Bewegungs- und Raumstudien
  • Zeichnen, Kunstbetrachtung, Zeitgenössische Kunst, Kunst- und Kulturgeschichte
  • Techniken, Akt, Komposition, Proportion
  • Projekt im öffentlichen Raum: Installation, Performance, Land-Art
  • Workshop: Künstlerische Praxis, Ausstellungen

Die eigene künstlerische Praxis spielt in dieser Ausbildung eine wichtige Rolle.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit