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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbautechnik

Werkstoffprüfung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Gewinnung von Rohstoffen.

Die Ausbildung im Überblick

Bergbautechnologe/-technologin der Fachrichtung Tiefbautechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bergbau (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbautechnik finden Beschäftigung im Steinkohlenbergbau und in Betrieben der Rohstoffgewinnung.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Für den Zugang zur Ausbildung werden der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest sowie ein Mindestalter von 16 Jahren gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Mathematik gehört zum Handwerkszeug von angehenden Bergbautechnologen und -technologinnen. Um beispielsweise Massen-, Druck-, Flächen- und Volumenberechnungen durchzuführen, sind mathematische Kenntnisse unabdingbar.
  • Physik: Die Kenntnis von Werkstoffeigenschaften, physikalischen Gesetzen und Zusammenhängen ist eine wichtige Voraussetzung für die Analyse der geologischen Gegebenheiten unter Tage.
  • Werken/Technik: Hilfreich sind Kenntnisse in diesem Bereich, z.B. wenn es darum geht, Montage- und Demontagepläne von Maschinen zu erstellen und Bauteile zu montieren.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Massen- und Druckberechnungen bei der Beurteilung gebirgs- und bodenmechanischer Verhältnisse)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hörverstehen unter z.T. erschwerten Bedingungen wie Lärm)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilt und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählt und handhabt
  • wie man Werkzeuge und Materialien auswählt, termingerecht anfordert, überprüft, transportiert und bereitstellt
  • wie man qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwendet, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüft und beurteilt
  • wie man Lastaufnahme- und Lastanschlagmittel hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten unterscheidet und auswählt
  • den geologischen Aufbau von Lagerstätten zu beschreiben
  • wie man Rohstoffe unter Berücksichtigung der Abbau- und Gewinnungsverfahren löst, lädt und abfördert
  • welche Bewetterungssysteme (Belüftungssysteme) es gibt und wie man sie unterscheidet
  • wie man Bauwerke zur Regelung und Führung von Wetterströmen ein- und ausbaut und instand hält
  • wie man Versatzverfahren beschreibt und Grubenbaue für das Einbringen von Versatz vorbereitet
  • wie man Grubenbaue unter Berücksichtigung der geologischen Gegebenheiten herstellt und beherrscht
  • wie man Fahrungssysteme unter Beachtung der betrieblichen Vorschriften in Betrieb nimmt, benutzt und außer Betrieb nimmt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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