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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Bekleidungstechnische/r Assistent/in

Bekleidungstechnische/r Assistent/in

Auswahl textiler Waren

Ein Teil beschäftigt sich mit der Erstellung und Umsetzung von Modellen.

Die Ausbildung im Überblick

Bekleidungstechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie dauert i.d.R. 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Typische Branchen

Bekleidungstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigung in Betrieben der Bekleidungsindustrie bzw. der handwerklichen Bekleidungsherstellung.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss . Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Angehende Bekleidungstechnische Assistenten und Assistentinnen benötigen mathematische Kenntnisse, um beispielsweise Stoffmengen berechnen zu können.
  • Kunst: Um Entwurfsskizzen anzufertigen und diese in Musterschnitte umzusetzen, ist in der Ausbildung zeichnerisch-gestaltendes Geschick erforderlich.
  • Werken/Technik: Beispielsweise um kleinere Störungen an den Maschinen selbst reparieren zu können, ist technisches und handwerkliches Geschick hilfreich.
  • Textiles Gestalten/Handarbeit: Für das Umarbeiten von Musterschnitten zu fertigungsreifen Schnitten und die Auswahl geeigneter Stoffe sind Kenntnisse im textilen Gestalten von Nutzen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Stückkosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. bei Telefonaten mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Produktionsstätten im Ausland)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Besprechungen mit Modelleuren und Direktricen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Arbeitsanweisungen und Fertigungsvorschriften)

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

  • wie modische Bekleidung für Damen, Herren und Kinder zeichnerisch dargestellt wird
  • wie Modelle entwickelt und umgesetzt werden
  • wie man textile Waren für die Konfektionierung auswählt
  • wie Textilien unter Berücksichtigung ihrer Pflegeeigenschaften und bekleidungsphysiologischer Zusammenhänge beurteilt und verwendet werden
  • wie Grundschnitte mittels Maßtabellen erstellt und modisch abgewandelt werden
  • wie man Schnittbilder für industriellen Einzel- und Lagenzuschnitt erstellt und optimiert
  • was bei der textilen Warenprüfung wichtig ist und wie der Materialbedarf berechnet wird
  • wie Produktionszeiten unter Berücksichtigung arbeitsrechtlicher und ökonomischer Vorgaben ermittelt werden
  • wie Modeinformationen ausgewertet, Modetrends aufgespürt und die Ideen in Skizzenform umgesetzt werden
  • wie man Zuschneidemaschinen und -einrichtungen unter Beachtung konfektionstechnischer Notwendigkeiten bedient
  • mit welchen Fertigungsverfahren Kleidungsstücke aus Modellentwürfen industriell hergestellt werden
  • welche Vorschriften des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit zu beachten sind und wie man sich bei einem Unfall verhält

Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit