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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Audiodesigner/in - Musik

Audiodesigner/in - Musik

Musikbusiness

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Arrangement und Komposition.

Die Ausbildung im Überblick

Audiodesigner/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 1-1,5 Jahre, in Teilzeit 3 Jahre. Daneben besteht die Möglichkeit, Audio-, Sounddesign an Hochschulen zu studieren.

Typische Branchen

Audiodesigner/innen finden Beschäftigung z.B. in der Filmwirtschaft, bei Produktionsfirmen für Hörfunk- und Fernsehbeiträge, bei Werbe-, Internet- und Multimedia-Agenturen,  bei Verlegern von Software (z.B. Musiksoftware).

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus werden für den Zugang ggf. ein Mindestalter von z.B. 18 Jahren, sowie das Beherrschen eines Instruments gefordert.

Auswahlverfahren: Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird z.B. Wert auf musikalisches Talent gelegt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Musik: Kenntnisse im Fach Musik und Gefühl für Melodie und Arrangements sind z.B. beim Komponieren und Vertonen unbedingt erforderlich.
  • Informatik: Audiodesigner/innen gestalten z.B. Film- oder Werbemusik mithilfe spezieller Software. Diese müssen sie ggf. für konkrete Anforderungen einrichten. Dabei sind Informatikkenntnisse hilfreich.
  • Englisch: Da beispielsweise Musiksoftware und die entsprechenden Handbücher z.T. nur in englischer Sprache vorliegen, benötigt man Englischkenntnisse.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Kosten bei der Produktion von Filmmusik oder Musiksoftware)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Zusammenarbeiten mit Teams in Produktion und Redaktion)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden zum Klangbild einer akustischen Markenführung)

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Musiktheorie und Musikgeschichte
  • Musikbusiness
  • Arrangement und Komposition
  • Aufgaben auf der Bühne und in Rechnerproduktionen
  • Instrumental-, Gesangs-, Produktionsunterricht
  • Signalübertragung und Signalführung, digitale und analoge Signalaufzeichnung
  • Hard- und Software, Klanggestaltung, Jingles, Vertonung von Videos und Webseiten
  • Aufbau des Hörorgans, Verarbeitung akustischer Informationen

Praktikum: Ist ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an, arbeiten die angehenden Audiodesigner/innen z.B. in der Filmwirtschaft, bei Rundfunkgesellschaften oder in Softwareunternehmen.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit