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AGBs KAMA-Verlag

(gilt für die Karriere-Messe Stuzubi - bald Student oder Azubi)

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Vermietung von Ausstellungsflächen zwischen dem Karola Marschall Verlag („Veranstalter“) und der ausstellenden Institution („Aussteller“)

§ 1 Anmeldung
1. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich unter Verwendung des Anmeldeformulars des Veranstalters. Das Formular muss mit einer rechtsgültigen Unterschrift versehen sein.
2. Die Anmeldung ist verbindlich, unabhängig von der Zulassung (§ 3) seitens des Veranstalters.

§ 2 Einbeziehung und Anerkennung / Veranstaltungsbedingungen
1. Mit der Anmeldung erkennt der Anmelder/Aussteller diese Teilnahmebedingungen an, eventuelle „besondere Messe- und Ausstellungsbedingungen“ sowie die Technischen Richtlinien des Veranstalters als für sich und alle von ihm auf der Veranstaltung Beschäftigten verbindlich. Diese Regelungen werden somit Bestandteil des Vertrages zwischen Aussteller und Veranstalter.
2. Auf allen Veranstaltungen gilt die jeweilige Hausordnung. Das Hausrecht wird durch den Veranstalter ausgeübt. Der Aussteller ist dazu verpflichtet, die gesetzlichen arbeits- und gewerberechtlichen Vorschriften einzuhalten, insbesondere die Bestimmungen für Feuerschutz, Unfallverhütung, Firmenbezeichnung und Preisauszeichnung.

§ 3 Zulassung
1. Mit schriftlicher Bestätigung der Zulassung kommt der Vertrag zwischen dem Anmelder als Aussteller und dem Veranstalter zustande.
2. Die Zulassung kann widerrufen werden, wenn die Voraussetzung für deren Erteilung nicht vorlagen oder später weggefallen sind.

§ 4 Standzuteilung
1. Die Standzuteilung erfolgt durch den Veranstalter gemäß Kriterien, die durch das Thema der Veranstaltung vorgegeben sind. Das Eingangsdatum der Anmeldung ist nicht maßgebend. Besondere Wünsche des Ausstellers werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Zuteilung der Standfläche inkl. der Standnummer erfolgt schriftlich. Die Platzierung des Standes erfolgt durch uns nach Ermessen unter Berücksichtigung der räumlichen Situation. Änderungswünsche, die die Größe und Form betreffen sind nach der Anmeldung nicht mehr möglich.
2. Eine Verlegung der Standfläche darf nur aus zwingenden Gründen erfolgen. Der Veranstalter hat dem Aussteller einen möglichst gleichwertigen Stand zuzuteilen.
3. Der Veranstalter hat das Recht, eine Änderung der Lage und der Größe des Standes, möglichst unter Berücksichtigung der Wünsche des Ausstellers, vorzunehmen, falls behördliche Auflagen eine solche Maßnahme unumgänglich machen.
4. Im Hinblick auf ein einheitliches und ausgewogenes Gesamtbild der Veranstaltung ist eine Änderung der Lage und der Größe der Standfläche auch dann zulässig, wenn die Veranstaltung nicht komplett ausverkauft sein sollte.
5. Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, die Ein- und Ausgänge zum Messe-/Ausstellungsgelände sowie die Notausgänge und Durchgänge in den Hallen und Freigeländen aus zwingenden Gründen zu verlegen.

§ 5 Gestaltung und Ausstattung der Standfläche
1. Der Aussteller hat seinen Stand für die gesamte Dauer der Veranstaltung deutlich sichtbar mit seinem Namen zu kennzeichnen, wenn eine vorgefertigte Blende vom Messebauer nicht vorhanden ist.
2. Bei Errichtung und Ausstattung des Standes sind im Interesse einer gelungenen Gesamtpräsentation Richtlinien und Weisungen des Veranstalters, insbesondere wie in den technischen Richtlinien des jeweiligen Veranstaltungsortes enthalten, zu befolgen. Beamer, Beleuchtung sowie sonstige elektrische Geräte sind beim Veranstalter anzumelden. Eigene Stromanschlüsse sind auf der Veranstaltung verboten. Bei Zuwiderhandlung und Schadensfall ist der Messeaussteller voll haftbar.
3. Der Einsatz von ausstellereigenen Standsystemen ist vorab mitzuteilen und vom Veranstalter zu genehmigen.
4. Eine Überschreitung der Standbegrenzung ist nicht zulässig.
5. Der Einsatz besonders schwerer Ausstellungsgegenstände, die die maximale Bodenbelastbarkeit von 300 kg/m2 überschreiten, ist dem Veranstalter im Vorfeld der Veranstaltung mitzuteilen. Im Zweifelsfall ist der Aussteller verpflichtet, die Bodenbelastbarkeit des Veranstaltungsortes beim Veranstalter zu erfragen. Nicht zugelassene Exponate sind auf Verlangen zu ändern oder zu entfernen. Kommt der Aussteller einer solchen Aufforderung nicht unverzüglich nach, kann die Entfernung durch den Veranstalter veranlasst werden. Muss der Stand in einem solchen Fall geschlossen werden, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Standmiete.
6. Der Einsatz von Maschinen und/oder akustischen Geräten kann im Interesse der Aufrechterhaltung eines geregelten Veranstaltungsablaufs eingeschränkt oder untersagt werden. Der Veranstalter behält sich den Einsatz einer Lautsprecheranlage für wichtige Durchsagen vor.

§ 6 Standbetreuung
1. Der Stand hat innerhalb der angegebenen Öffnungszeiten der Veranstaltung durchgehend von kompetentem Personal besetzt zu sein.
2. Die Aussteller unserer Messen versichern, an ihrem Stand ausschließlich Personalgewinnung und Personalmarketing zu betreiben. Sonstige Aktivitäten wie Produktwerbung, Vertrieb von Dienstleistungen und Akquisition anderer Aussteller sind nicht gestattet. Werbung jeder Art, insbesondere die Verteilung von Werbedrucksachen, aber auch die Ansprache von Besuchern, ist nur innerhalb der gemieteten Standfläche gestattet. Ein Verstoß kann den Ausschluss von der Messe ohne Kostenerstattung zur Folge haben.

§ 7 Auf- und Abbau
1. Der Stand muss bis zum Ende der angegebenen Aufbauzeit, d. h. am Tag vor Beginn der Veranstaltung bis 19:00 Uhr fertig gestellt sein.
2. Ein vorgezogener Aufbau muss schriftlich beim Veranstalter beantragt werden und gilt nur in schriftlicher Form als vom Veranstalter genehmigt. Für den vorgezogenen Aufbau können gegebenenfalls Gebühren erhoben werden.
3. Kein Stand darf vor dem offiziellen Ende der Veranstaltung ganz oder auch nur teilweise abgebaut oder geräumt werden. Im Falle einer schuldhaften Zuwiderhandlung verpflichtet sich der Aussteller zu Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe der vollen Standmiete.
4. Die Standfläche ist spätestens zum Ende der angegebenen Abbauzeit im ursprünglichen Zustand zurückzugeben. Nach diesem Zeitpunkt befindet sich der Aussteller automatisch im Verzug, sofern der verspätete Abbau von ihm zu vertreten ist. Nach Beendigung der festgesetzten Abbauzeit werden nicht abgebaute Stände bzw. Exponate vom Veranstalter ohne weitere Mahnung auf Kosten des Ausstellers unter Ausschluss der Haftung für Verlust oder Beschädigung entfernt.

§ 8 Untervermietung
1. Der Aussteller ist nicht berechtigt, ohne Genehmigung des Veranstalters den ihm zugewiesenen Stand ganz oder teilweise unter zu vermieten oder sonst zu überlassen, ihn zu tauschen oder Aufträge für andere Firmen anzunehmen.
2. Genehmigt der Veranstalter die Überlassung an Dritte, insbesondere auch die Aufnahme eines Mitausstellers, erhebt der Veranstalter eine angemessene Mitausstellergebühr zusätzlich zur vereinbarten Standmiete. Die Höhe bestimmt der Veranstalter nach billigem Ermessen (§ 315 BGB). Der Aussteller haftet für den Gesamtbetrag.
3. Im Falle nicht genehmigter Überlassung an Dritte ist der Veranstalter berechtigt, die Räumung des Standes durch den Untermieter zu verlangen, wobei die Pflicht zur Mietzinszahlung des Ausstellers unberührt bleibt: statt der Räumung kann der Veranstalter Zahlung eines Untermietzuschlages in Höhe von 50 % der vereinbarten Standmiete verlangen.

§ 9 Gemeinschaftsstände / gesamtschuldnerische Haftung
1. Mieten mehrere Aussteller einen Stand gemeinsam, so haftet jeder von ihnen als Gesamtschuldner.
2. In der Anmeldung haben sie einen gemeinschaftlichen Vertreter zu benennen. Er gilt als zur Abgabe und Entgegennahme von rechtsgeschäftlichen Erklärungen aller Art für die Aussteller ermächtigt.

§ 10 Rücktritt des Ausstellers
1. Der Aussteller hat seinen Rücktritt schriftlich zu beantragen. Er hat bis 7 Werktage nach Auftragserteilung ein Rücktrittsrecht ohne Folgekosten. Darüber hinaus sind vom Aussteller nachfolgende Stornokostenpauschalen als Entschädigung zu bezahlen: Bei einem Rücktritt mehr als 7 Monate vor Veranstaltungsbeginn 20% der Gesamtkosten bzw. 5-7 Monate 30%, 3-5 Monate 50%, 2-3 Monate 70% sowie weniger als 2 Monate 100%.
2. Der Veranstalter ist berechtigt, im Interesse des Gesamtbildes einen anderen Aussteller auf den nicht bezogenen Stand des rücktrittswilligen Ausstellers zu verlegen oder den Stand in anderer Weise auszufüllen oder neu zu vermieten. Der Anspruch des Veranstalters nach Ziff. 1 bleibt hiervon unberührt.

§ 11 Kündigungsrecht des Veranstalters
1. Der Veranstalter ist ohne Einhaltung einer Frist zur Kündigung berechtigt, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Als solcher gilt insbesondere, dass:
a) Der Aussteller sich in Zahlungsverzug befindet und auch auf Mahnung hin nicht binnen einer Woche Zahlung leistet.
b) Der Aussteller andere Aussteller oder den Messebetrieb stört oder Weisungen oder die Hausordnung des Veranstalters bzw. des Messegeländes nicht beachtet.
c) Die Messe ganz oder teilweise nicht stattfindet – unbeschadet § 4.
2. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Der Veranstalter kann als Schadenersatz einen Mindestschaden in Höhe von 75 % der vereinbarten Standmiete verlangen (pauschaler Schadenersatz). Die Geltendmachung eines größeren Schadens ist nicht ausgeschlossen. Dem Aussteller steht der Nachweis frei, dass dem Veranstalter ein geringerer als der behauptete Schaden entstanden ist.

§ 12 Zahlungsbedingungen
1. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von zwei Wochen ab Rechnungsdatum fällig. Mit Ablauf der genannten Frist kommt der Aussteller in Verzug. Mit Verzugsbeginn hat der Aussteller für die Entgeltforderung Verzugszinsen in Höhe von acht Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu leisten.
2. Zahlungen haben grundsätzlich bargeldlos durch Überweisung auf ein Konto des Veranstalters zu erfolgen. Das Recht zur Aufrechnung und Zurückbehaltung des Ausstellers ist ausgeschlossen, es sei denn es liegen unstreitige oder rechtskräftig festgestellte Forderungen zugrunde.
3. Dem Veranstalter steht wegen seiner Ansprüche gegenüber dem Aussteller an dessen eingebrachten Messe-/Ausstellungsgegenständen das Vermieterpfandrecht zu. Der Veranstalter haftet nicht für unverschuldete Beschädigungen und Verlust der Pfandgegenstände und kann nach schriftlicher Ankündigung das Pfandgut freihändig verkaufen. Dabei wird vorausgesetzt, dass alle vom Aussteller eingebrachten Gegenstände unbeschränktes Eigentum des Ausstellers sind.
4. Aussteller außerhalb der EU müssen bei Buchung der Messen nachweisen, dass sie von der Mehrwertsteuerpflicht (USt) befreit sind.

§ 13 Direktverkauf, Bewirtung
1. Der Direktverkauf von Waren an Dritte bedarf der schriftlichen Genehmigung des Veranstalters.
2. Zur Bewirtung, insbesondere zum Verkauf von Speisen, Getränken, Erfrischungen, Genussmitteln und Lebensmitteln aller Art, ist der Aussteller nicht berechtigt, sondern ausschließlich die vom Veranstalter hierzu ermächtigten Dritten, insbesondere die Betreiber der Ausstellungsgaststätten.

§ 14 Bewachung
1. Die allgemeine Bewachung der Hallen und des Freigeländes übernimmt der Veranstalter, jedoch ohne Haftung für Verlust oder Beschädigungen. Die Bewachung beginnt mit dem ersten Aufbautag und endet mit Ende des Abbaus.
2. Für die Beaufsichtigung und Bewachung der angemieteten Standfläche und Standausstattung ist der Aussteller selbst verantwortlich. Dies gilt auch während der Auf- und Abbauzeiten.

§ 15 Brandschutz
1.Standbau und Dekorationsmaterialien

Nach den Brandschutzbestimmungen muss Dekorationsmaterial an den Ständen nach DIN 4102 B1 schwer entflammbar sein. Diese sind zum Beispiel Dekostoffe, Banner, Fahnen, Kunstblumen, Rollups sowie faltbare-mobile Messestände.
Der Nachweis ist auf jeder Messe bei Nachfragen vorzulegen.
Bäume und Pflanzen dürfen zu Dekorationszwecken nur verwendet werden, wenn sie frisch geschnitten worden sind (Blätter und Nadeln müssen grün und saftig sein).
Bäume müssen 50cm über dem Boden astfrei sein. Bambus, Ried, Heu, Stroh, Rindenmulch, Torf, Paletten oder ähnliche Materialien sind verboten.
Standmaterialien können auch rechtzeitig im Vorfeld mit geeigneten und zugelassenen Flammschutzmittel sowie unter Beachtung der Verarbeitungshinweise behandelt werden. Hier muss der Aussteller eine Bestätigung mit Stempel und Unterschrift als Nachweis vorlegen sowie das Brandschutzzertifikat des verwendeten Mittels. Unter www.aisco.de können Sie Flammschutzmittel bestellen.
Unternehmen mit eigenen Ständen und eigenem Messebauer haben die Pflicht alle Kriterien der Brandschutzbestimmungen einzuhalten.
Sofern der Aussteller  die vorstehenden Brandschutzbestimmungen nicht einhält, haftet er für sämtliche Schäden, die aus der Verletzung der Brandschutzbestimmungen resultieren. Ausgeschlossen von den Brandschutzbestimmungen sind Werbematerialien  für den Tagesbedarf.

2. Explosionsgefährliche Stoffe, Munition
Explosionsgefährliche Stoffe unterliegen dem Sprengstoffgesetz in der jeweils gültigen Fassung und dürfen auf Messen und Ausstellungen nicht ausgestellt werden. Dies gilt auch für Munition im Sinne des Waffengesetzes.

3. Pyrotechnik
Pyrotechnische Vorführungen sind genehmigungspflichtig.

4. Verwendung von Luftballons und Flugobjekten
Die Verwendung von Flugobjekten und Ballons einschließlich Luftballons ist in den Hallen und im Freigelände grundsätzlich nicht gestattet.

5. Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
In den Ständen dürfen keine Abfall-, Wertstoff- und Reststoffbehälter aus brennbaren Materialien aufgestellt werden. In den Ständen anfallende Abfall-, Wert- und Reststoffe sind regelmäßig, spätestens am Abend eines jeden Veranstaltungstages zu entsorgen bzw. in den dafür vorgesehenen Abfallsäcken zu entsorgen. Weitere Informationen im Vordruck Abfallentsorgung.

6. Leergut
Die Lagerung von Leergut jeglicher Art (z.B. Verpackungen und Packmittel) in den Ständen und außerhalb des Standes, in der Halle oder im Ladebereich  ist verboten. Anfallendes Leergut ist unverzüglich zu entfernen.

§ 16 Haftung, Versicherung
1. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden an Ausstellungsgegenständen, der Standausrüstung sowie eventuellen Folgeschäden, es sei denn der Veranstalter hat sie wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten.
2. Der Aussteller haftet für sämtliche von ihm und/oder seinen gesetzlichen Vertretern/Erfüllungsgehilfen verursachten Schäden an den ihm zur Verfügung gestellten Ausstellungsflächen sowie der gesamten weiteren von ihm und/oder seinen gesetzlichen Vertretern/Erfüllungsgehilfen mitbenutzten und angemieteten Flächen und Gegenständen am Veranstaltungsort.

§ 17 Änderungen / Höhere Gewalt
Ist der Veranstalter infolge höherer Gewalt oder aus anderen von ihm nicht zu vertretenden Gründen gezwungen, den Ausstellungsbereich oder Teile davon vorübergehend oder auf Dauer zu räumen, die Veranstaltung zu verschieben, zu verkürzen, zu verlängern oder abzusagen, so kann der Aussteller hieraus keine Rechte, insbesondere keine Ansprüche auf Schadenersatz, gegen den Veranstalter herleiten.

§ 18 Schlussbestimmungen
Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Sollte eine der Bestimmungen des Vertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist in eine solche Bestimmung umzudeuten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

§ 19 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.
Es gilt deutsches Recht.
Stand: Oktober 2014

 
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