Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Vom Lehramt zur IT

Reka an ihrem Arbeitsplatz bei der Finanz Informatik
Reka schreibt ihre Bachelorarbeit über Kundenzufriedenheit

Bevor sie ihr Studium in Wirtschaftsinformatik begann, studierte Reka Englisch und Biologie an der Universität Münster. Aber das Lehramtsstudium war nicht das Richtige für sie: „Ich habe inhaltlich nicht das gelernt, was ich erwartet habe.“ Deswegen bewirbt sie sich für ein duales Studium bei der Finanz Informatik: „Wegen meines Nebenjobs im Callcenter kannte ich das Unternehmen schon gut.“ Das Interesse für Informatik bekam die angehende Wirtschaftsinformatikerin in die Wiege gelegt. Bereits als Kind habe Reka ihrem Vater zugesehen, der gerne an Computern bastelte.

„Hello World!“

„Die ersten Zeilen, die man in der Programmiersprache lernt, heißen Hello World“, erklärt Reka. Man muss zwar keine Vorbildung im Programmieren haben, aber sollte auf jeden Fall logisches Verständnis besitzen, erklärt die 28-Jährige. „Wir hatten aber auch Anwendungsentwickler im Kurs, die haben aus Spaß zusätzlich  Schnörkel und Schleifen programmiert“, lacht Reka. Sie hat sich ihrerseits im Business-Englisch leichtgetan: „Das war wegen meines Anglistik-Studiums an manchen Stellen einfacher für mich.“

Reka vermutet, dass sich viele Frauen von der Informatik im Studium abschrecken lassen: „Dabei kommt es eher darauf an, welches Unternehmen und welche Abteilung man sich darin aussucht. Man sollte nicht von vornherein ablehnend sein.“ Sie arbeitet im Bereich „Services und Vertrieb“ und erklärt: „Hier muss man nicht so in die Tiefen der Technik abtauchen, es kommt mehr darauf an, kommunizieren zu können.“ Vor kurzem musste Reka die Frage einer Sparkasse beantworten, ob man statt endloser Mails nicht einfach eine Chatfunktion im IT-System einbauen könne. 

Die Hochschule in Hameln besucht Reka blockweise für drei Monate und lernt dort alles rund um die Wirtschafts-IT.
Logisches Verständnis sollten die Studenten der Wirtschaftsinformatik mitbringen

Mix aus BWL und Mathe an der Hochschule

„Das duale Studium ist zwar eine Doppelbelastung, aber weil es in Blöcke unterteilt ist, kann man es gut meistern“, erzählt Reka. Drei Monate ist sie abwechselnd im Betrieb und in Hameln, wo sie zur Hochschule geht: „Wir haben uns im Kurs zusammengetan und dort in Ferienwohnungen gewohnt. Zuhause in Münster wohne ich mit meinem Freund zusammen.“ In den Praxisblöcken kann Reka ihren Urlaub nehmen. Ein weiterer Vorteil ist im dualen Studium aber auch, dass man bereits sein eigenes Geld verdient, findet die 28-Jährige.

An der Hochschule gefielen die Vorlesungen in BWL Reka besonders gut: „Das Fach ist greifbar und für den Einstieg gut verständlich. Später kommen dann Fächer wie Wirtschaftsmathe und Finanzbuchhaltung dazu. Allerdings hatte ich in Mathe keinen Leistungskurs und bin trotzdem gut mitgekommen – zur Not gibt es auch eine Mathe-AG!“ Ihre Hausarbeiten für die Hochschule schreibt Reka übrigens über firmeninterne Themen – so verzahnen sich im dualen Studium Praxis und Theorie aufs Beste.

Der Arbeitsalltag von Reka wird nicht langweilig, so vielseitig ist er: „Wir veranstalten Hausmessen und Fachtagungen für die Sparkassen. Neulich ging es um das Thema Kontaktlos bezahlen mit dem NFC-Chip, der beim Kauf von Fahrkarten benutzt wird.“ Aber auch für funktionstüchtige Drucker und IT-Systeme in den Sparkassen-Filialen muss Reka sorgen – ob beratend am Telefon oder direkt vor Ort.

 Zurück zur Übersicht "Wirtschaftsinformatik"

Zurück zu Studium

 
Suche