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Eine Art Hassliebe

Unterwegs in den norwegischen Fjorden: Ausblick von Deck 9.
Unterwegs in den norwegischen Fjorden: Aussicht von Deck 9.

Wichtig für die Arbeit auf dem Schiff sind aus Constanzes Sicht neben körperlicher Fitness außerdem Sprachkenntnisse und vor allem Durchhaltevermögen: „Man muss ein Workaholic sein.“ Trotzdem habe sich bei ihr aber inzwischen eine Art „Hassliebe“ zum Leben auf See entwickelt: „Wenn man die erste Kreuzfahrt überstanden hat, ist man infiziert, man will es immer wieder machen.“ Was den Job für sie so interessant macht? Einer der Gründe dafür ist die hohe Bezahlung. Wie viel sie verdient, will sie zwar nicht verraten: „Aber man kann sich damit schnell das Geld für ein Auto zusammensparen.“

Reizvoll findet sie außerdem die Möglichkeit, zu reisen und die Welt zu sehen: „Wann kommt man schon mal nach Panama oder Reykjavik?“ Nachmittags haben die Mitarbeiter an Bord drei Stunden frei, um Landausflüge zu machen – und viele nutzen das auch. Nicht so gern haben sie es allerdings, dort auf die Passagiere aus dem Schiff zu treffen. „Ich bin  auch schon einmal einfach schnell in einem Geschäft verschwunden, um ihnen nicht zu begegnen“, sagt Constanze und lacht.

Zwar ergeben sich im Verlauf der Reise immer wieder nette Kontakte zu den Gästen: „Aber die sehe ich bei meinen Schichten zehn Stunden am Tag, in meiner Freizeit ist mir das dann zu viel.“ Schwierig findet sie es auch, Freundschaften aufrecht zu erhalten, wenn man Monate lang auf See arbeitet: „Es gibt zwar Internet und man kann über Facebook oder per Mail Kontakt halten, aber oft ist man zu müde, um zu schreiben.“ In Verbindung geblieben ist sie während der Fahrten nur mit ganz engen Freunden.

Breit gefächterte Berufsmöglichkeiten

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