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Breit gefächerte Berufsaussichten

Ihr Praktikum hat die Studentin unter anderem nach Panama City geführt.
Ihr Praktikum hat die Studentin unter anderem nach Panama City geführt.

Für die kommenden zwei bis drei Jahre plant Constanze, noch einige Male aufs Schiff zu gehen. Langfristig will sie aber nicht dabei bleiben: „Das macht niemand, da gibt es kaum jemanden, der älter als 30 ist.“ Ihr Studium bietet ihr jedoch viele Alternativen – so kann sie zum Beispiel ins Marketing, in den Verkauf oder in den Gästeservice gehen.

Auf dem College werden die Studenten so breit gefächert ausgebildet, dass sie später in allen Abteilungen eines Hotels oder Tourismus-Unternehmens arbeiten können. Sie lernen unter anderem, was nötig ist, um eine Bar oder ein Hotel zu führen, was man bei Reservierungen und am Empfang berücksichtigen muss, welche Sicherheitsvorschriften gelten und wie man in der Küche arbeitet. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Food and Beverage Management, BWL, Buchhaltung und IT. Außerdem gibt es Wahlfächer, etwa organisatorische Psychologie. „Das war sehr spannend, man erfährt, wie Menschen im Alltag funktionieren“, schwärmt Constanze. Belegen können Studenten natürlich auch das Fach Cruise Ship Management.

Weitere Besonderheit des Studiums: der hohe Praxisbezug. In mehreren Praktika in der college-eigenen Großküche und dem Vorführrestaurant konnte Constanze ihre Kenntnisse in der Realität anwenden. Die Folge: Auch in Unternehmen können die Studenten schon zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Ausbildung voll mitarbeiten. Bei den im Studium vorgeschriebenen Firmenpraktika kann sich das auszahlen. „Meinen ersten Einsatz auf dem Kreuzfahrtschiff konnte ich mir bei vollem Gehalt als Praktikum anrechnen lassen“, erzählt Constanze.

Welche der zahlreichen beruflichen Richtungen sie letztlich einschlagen wird, weiß sie jedoch noch nicht: „Ich werde einfach schauen, was ich für Angebote bekomme.“ Vorstellen kann sie sich, vielleicht Managerin im Gästeservice zu werden. Auch von ihrem Kindheitstraum, als Hoteldirektorin zu arbeiten, hat sie sich noch nicht verabschiedet. Zwar räumt sie ein: „Inzwischen bin ich etwas realistischer.“ Sollte es eine Chance für sie geben, diesen Posten zu  bekommen, wird sie aber nicht nein sagen.

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