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Energiewirtschaft sticht BWL

Biomasse-Kraftwerk in Lockerbie in Großbritannien, Bild: Gavin Young/Eon

Vereinheitlichung der gewonnenen Daten
Wie viel Leistung die jeweiligen Kraftwerke erzeugen, wird amtlich erfasst. Allerdings sind die Daten aus den verschiedenen Anlagen bislang noch in unterschiedlicher Form dargestellt. Derzeit arbeitet Franziska an einem Projekt mit, bei dem diese Daten vereinheitlicht werden, so dass sie für die Behörden einfacher verwertbar sind. Die Studentin recherchiert am Computer, nimmt an Besprechungen  teil, schreibt mit und erstellt aus den Niederschriften Protokolle und sammelt Informationen, die sie auswertet und weiterverarbeitet.

Wie viel CO 2 darf ausgestoßen werden?
Für ihre Tätigkeit muss sich Franziska gut mit den rechtlichen Aspekten der Energiebranche auskennen. Diese werden ihr an der Hochschule vermittelt. Zum Beispiel lernt sie dort, welche Grenzwerte es für den Ausstoß von Kohlendioxid gibt. Unterrichtet wird sie außerdem in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Marketing.

Wenn sie ihren Bachelor in der Tasche hat, will sie erst einmal Berufserfahrung sammeln. Mittelfristig plant sie aber, wieder zur Uni zu gehen und auf ihren Abschluss noch einen Master draufzusatteln. In welcher Fachrichtung sie sich weiterbilden will hat sie noch nicht entschieden. Allerdings räumt sie ein: „Ich denke, es wird Energiewirtschaft und nicht BWL.“

Gute Chancen als Spezialist für Erneuerbare Energie
Das Atomunglück in Fukushima Anfang 2011 hat sich nicht nur auf die Energieunternehmen ausgewirkt, sondern auch auf Franziskas berufliche Perspektiven. „Als Spezialist für erneuerbare Energien hat man jetzt gute Chancen“, erklärt sie. Einen bestimmten Karriereweg hat sie aber noch nicht um Blick: „Das lasse ich dann auf mich zukommen.“

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