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Bio, Chemie, Physik & Co.: Naturwissenschaftler sind gefragt

Neben Chemie sind Physik und Biologie die bekanntesten Naturwissenschaften - schließlich kennst du die aus der Schule.
Chemiker müssen sich mit chemischen Versuchsreihen gut auskennen.

Software-Entwicklung, Stadtplanung, Umweltschutz: Naturwissenschaftler werden so gut wie überall gebraucht. Darum sind die Berufsaussichten in dieser Branche sehr gut. So breit gefächert wie die Tätigkeitsfelder sind auch die Berufsbilder. Egal ob als Student an der Uni oder als Azubi in einem Unternehmen: Naturwissenschaften bieten dir zahlreiche Ausbildungs- und Studienfelder.

Mit Physik, Chemie und Biologie beschäftigst du dich schon in der Schule. Du lernst Grundlagen in den Bereichen Elektrik, Magnetismus und Licht, mischst Stoffe in Reagenzgläsern und beobachtest Pantoffeltierchen unterm Mikroskop. Mathematik ist für Naturwissenschaftler die wichtigste Hilfsdisziplin, denn sie benötigen mathematische Formeln, um naturwissenschaftliche Phänomene zu erklären.

Studium und Ausbildung

Studium, Ausbildung oder Duales Studium: Alle Bildungswege führen in die Naturwissenschaften. Zu den klassischen naturwissenschaftlichen Fächern an einer Universität oder Hochschule gehört neben Physik, Chemie und Biologie auch Geographie, die Wissenschaft von der Erdoberfläche. Aber auch Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften, Informatik, Astronomie, Nanowissenschaften und Statistik zählen dazu. Der Zugang zu den Studiengängen ist meistens einfach, nur bei Biologie kann es Beschränkungen geben. Dafür ist der Anspruch sehr hoch.

Im Fachbereich Biologie beschäftigst du dich mit den vier Teilbereichen Botanik, Zoologie, Anthropologie und Mikrobiologie – also mit Pflanzen, Tieren, Menschen und Mikroorganismen. Grundlagen des Chemie-Studiums sind organische und anorganische sowie analytische und physikalische Chemie. Sowohl in Bio als auch in Chemie verbringst du viel Zeit im Labor. Angehende Physiker lernen in den ersten Semestern vor allem Experimentelle und Theoretische Physik. Danach kannst du dich spezialisieren, zum Beispiel auf Elementarteilchen-, Quanten- oder Astrophysik. Mathematik-Studenten starten mit Analysis und linearer Algebra. Du lernst Sätze und Definitionen, beschäftigst dich mit Informatik, Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung) und Numerik (Analyse von Algorithmen). Vor allem in Mathe, Physik und Chemie gibt es viele Überschneidungen. Darum musst du dich in diesen Studiengängen mit allen drei Disziplinen beschäftigen.

In jedem Labor zu finden: Das Mikroskop ist ein wichtiges Instrument der naturwissenschaftlichen Forschung.
Schutzkleidung ist bei Laborarbeit sehr wichtig.

Das gilt auch für eine betriebliche Ausbildung. Zwar setzen die beliebten Ausbildungen zum Biologie-, Physik- und Chemielaboranten deutliche Schwerpunkte: Während die einen biochemische Versuche durchführen und die anderen Eigenschaften von Werkstoffen und Systemen ermitteln, entwickeln Dritte neue chemische Verbindungen. Aber zum Beispiel der pharmazeutisch-technische Assistent, die rechte Hand des Apothekers, muss sich in allen Fachbereichen gleich gut auskennen.

Anforderungen

Spaß an den Schulfächern Bio, Physik und Chemie und Talent dafür sind für angehende Naturwissenschaftler unverzichtbar. Ebenso sichere Kenntnisse in Mathe (vor allem in Algebra, Geometrie und Analysis) und Englisch. Aber keine Panik: Viele Unis bieten Vorkurse an, um Wissenslücken noch vor Studienbeginn zu schließen.

Außerdem solltest du logisch und abstrakt denken können und Spaß an den Methoden der Naturwissenschaften haben. Dazu gehören Beobachten, Beschreiben und Vergleichen; Ordnen, Zusammenfassen und Messen sowie das Entwickeln von Hypothesen, Modellen und Theorien. Neugierde ist dabei ein wichtiger Antrieb.

Gute Berufsaussichten

Alle Naturwissenschaftler können nach ihrem Abschluss in der Forschung und Entwicklung an Hochschulen und Instituten arbeiten. Aber auch in der freien Wirtschaft gibt es Jobs. Für Chemiker zum Beispiel in der chemischen, pharmazeutischen oder Kunststoff verarbeitenden Industrie; Biologen arbeiten im Umweltschutz, im Gesundheitswesen (unter anderem in Labors von Krankenhäusern) oder in der Pharma-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie; Geografen werden in Stadtplanungsämtern und Architekturbüros angestellt; Mathematiker arbeiten in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Oft erfolgt der Berufseinstieg über Traineeprogramme, bei denen die Absolventen verschiedene Ausbildungsstationen im Unternehmen durchlaufen.

Die Jobchancen für Naturwissenschaftler sind gut. Zwar sind Arbeitsverträge an Hochschulen meistens befristet, da sie an die Laufzeit einzelner Projekte gebunden sind. Aber Mathematiker, Chemiker und Physiker sind aufgrund der geringen Absolventenzahlen trotzdem gefragt. Nur Biologen haben stärkere Konkurrenz.

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Was ist MINT?

MINT ist die Abkürzung der Studien- und Unterrichtsfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ihre Aufgabe ist es, für ganz alltägliche Probleme Lösungen zu finden und weiterzuentwickeln, zum Beispiel in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Telekommunikation oder Medizin.

Weitere Informationen und Berufsbilder findest du unter:
www.znl-mintatlas3-10.de
www.komm-mach-mint.de

 
 

Studium

Studiengänge im Fachbereich Naturwissenschaften (Auswahl):

Astronomie
Biologie, Biochemie, Biotechnologie
Chemie, Lebensmittelchemie
Geographie, Geowissenschaften
Haushalts- und Ernährungswissenschaften
Informatik
Mathematik, Wirtschaftsmathematik
Nanowissenschaften, Nanotechnologie
Neurowissenschaften
Pharmazie, Pharmatechnik
Physik
Statistik
Umweltwissenschaften

 
 

Ausbildung

Ausbildungsberufe im Fachbereich Naturwissenschaften (Auswahl):

Biologielaborant
Chemielaborant
Edelmetallprüfer
Lacklaborant
Mathematisch-technischer Assistent
Mathematisch-technischer Software-Entwickler
Pharmazeutisch-technischer Assistent
Physiklaborant
Textillaborant
Veterinärmedizinisch-technischer Assistent
Werkstoffprüfer