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Schiffskonstruktion hat viel mit Mechanik zu tun

Veronika auf einem Ausflug auf dem alten Feuerlöschboot, der „Repsold“.

Vor allem Mechanik ist bei der Konstruktion eines Schiffes wichtig, denn hier gehe es um physikalische Größen wie Spannungen und Kräfte. „Das Schiff hat eine Verkleidung aus Stahlplatten, die unterschiedlich dick sind. Man will daher wissen, wie dick eine Platte sein muss, um den Spannungen und Biegungen standzuhalten, denen sie ausgesetzt ist, wenn das Schiff schwimmt, “ erklärt die 21-Jährige. Außerdem müsse man bei der Schiffskonstruktion auch darauf achten, möglichst wenig Stahlgewicht zu haben. „Stahl ist teuer und man will ja ein Schiff auch möglichst günstig bauen, “ so Veronika.

Zurzeit habe sie viel Forschungsliteratur auf Englisch zu lesen, „das ist sehr schwer, denn die Fachbegriffe hat man vorher noch nie gehört!“ Aber unter den Schiffbauern kenne man sich und bei Problemen fände man immer einen Kommilitonen, der einem weiterhelfen könne.

Super Berufsaussichten

Was Veronika nach ihrem Studium machen will, weiß sie noch nicht genau. Erst einmal käme noch die Bachelorarbeit und dann auf jeden Fall der Master. Viele Schiffbauer, die an der TU Hamburg-Harburg studiert hätten, gingen zu einer Klassifikationsgesellschaft: „Die Schiffbauer korrigieren dort zum Beispiel die Konstruktionspläne der Schiffe, die sich gerade im Bau befinden.“ Natürlich finden Schiffbauer auch in einer Werft oder in einem Konstruktionsbüro für Schiffe Arbeit. Hier gilt es dann, die Kundenwünsche zu berücksichtigen und das passende Schiff zu entwerfen: Containerschiffe, Öltanker oder Kreuzfahrtschiff, je nach Bedarf.

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