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Jobchancen als erfreulicher Nebeneffekt

Nach dem Mathematik-Studium geht Max vielleicht in die Finanzwirtschaft.
Nach dem Mathematik-Studium geht Max vielleicht in die Finanzwirtschaft.

Doch wie kann man feststellen, ob man solchen Aufgaben gewachsen ist? „Schulnoten sagen darüber gar nichts aus“, sagt der Student. Manche seiner Kommilitonen hätten im Abitur in Mathe nur eine Drei. Wesentlich wichtiger sei die Freude an der Materie: „Es geht vor allem um die Motivation, sich damit zu beschäftigen, wer das hat, schafft sein Studium auch.“ Einen Indikator, räumt er ein, gebe es allerdings doch: „Die meisten Mathematiker sind grottenschlecht in Sprachen.“

Trotz aller Freude an der Theorie muss das Wissen irgendwann einmal aber auch in die Praxis umgesetzt werden. „Die Stochastiker unter uns landen später oft bei Rückversicherungen“, weiß Max. Dort berechnen sie, wie wahrscheinlich welche Risiken sind. Arbeiten könne er nach seinem Abschluss außerdem bei Banken oder bei Unternehmensberatungen: „Ich habe noch keinen Plan, vielleicht gehe ich in die Finanzwirtschaft.“ Sicher ist er sich jedoch: Die IT-Branche wird es bei ihm nicht.

Allerdings ist auch das ein vielversprechendes Betätigungsfeld für Mathematiker. Software zu programmieren gehört nämlich mit zu ihrem Repertoire an Fähigkeiten. Oft werde das Fach auch von Studenten gewählt, die sich eigentlich mehr für Informatik interessieren: „Durch Mathe eröffnen sie sich breitere Möglichkeiten.“

Insgesamt seien die Berufsaussichten für Absolventen sehr gut, die Arbeitslosenquote liege bei unter zwei Prozent. Für Max allerdings ist das nur ein erfreulicher Nebeneffekt: „Deshalb habe ich das Fach nicht studiert.“

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