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Eine Lustfrage

Max sagt: "Es ist alles eine reine Lustfrage."
Max studiert Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München

„Es ist alles eine reine Lustfrage“, sagt Max Klinger. Der 20-Jährige studiert im elften Semester Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München – und es macht ihm immer noch Spaß. „Das muss es auch“, betont er. Sonst, so glaubt Max, hält man das Studium nämlich kaum durch – denn der Zeitaufwand ist immens. Etwa 55 Stunden in der Woche bringt er damit zu, Vorlesungen und Übungen zu besuchen und die geforderten Aufgaben zu lösen: „Und in dieser Zeit ist das Lernen noch gar nicht dabei.“

Wie er das schafft? „Mathe ist einfach eine wunderschöne Theorie“, schwärmt er. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften müsse man sich nämlich nicht mit Ausnahmen plagen, die Gedankengebäude seien völlig schlüssig. Ihm fällt es nicht schwer, sich viele Stunden am Tag mit mathematischen Fragestellungen zu befassen: „Viele Mathematiker machen das sogar in ihrer Freizeit.“

Mathematik-Studenten müssen Formeln selbst herleiten.

Allerdings gibt er zu bedenken: „An der Uni ist das alles ganz anders als in der Schule.“ Während man im Unterricht Rezepte an die Hand bekomme, die man anschließend anwende, müsse man an der Hochschule selbst kreativ werden: „Wir suchen nach Lösungen und Beweisen.“

Gleich im ersten Semester zum Beispiel beschäftigen sich die Studenten mit dem Satz vom Fußball. Dieser besagt: Wenn man den Ball zur zweiten Halbzeit wieder auf die Mittellinie legt, befinden sich mindestens zwei Punkte an exakt derselben Stelle im Raum wie beim ersten Anstoß. „Man kann den Ball drehen und wenden wie man will, das ist immer so“, erklärt Max. Alle Drehungen seien nämlich durch eine Achse beschreibbar, dies könne man nachweisen.

Gute Jobchancen als erfreulicher Nebeneffekt

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